Alice im Wunderland
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Produktbeschreibung
Kultregisseur Tim Burton erweckt in Alice im Wunderland eine märchenhafte Welt voll schräger Wunderlichkeiten, bizarrer Geschöpfe und skurriler Figuren zum Leben. Superstar Johnny Depp und weitere Topstars wie Anne Hathaway und Helena Bonham Carter entführen den Zuschauer in ein bildgewaltiges Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie. Nach vielen Jahren kehrt die inzwischen 19-jährige Alice (Mia Wasikowska) zurück ins Wunderland, einem faszinierenden Ort jenseits aller Vorstellungskraft. Dort trifft sie auf viele außergewöhnliche Charaktere wie den verrückten Hutmacher (Johnny Depp), die weiße und rote Königin (Anne Hathaway und Helena Bonham Carter), sowie das weiße Kaninchen. Auf ihrer unglaublichen Reise durch diese zauberhafte Welt findet Alice heraus, wer sie wirklich ist. Alice im Wunderland besticht mit visuellen Effekten, Witz und jeder Menge Charme. So haben sie die Geschichte von Alice noch nie gesehen.
Produktinformation
- Verkaufsrang: #611 in DVD
- Marke: Disney
- Erscheinungsdatum: 2010-07-22
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
- Formate: Dolby, PAL
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch
- Abmessungen: .0 Pfund
- Länge: 104 Minuten
Beschreibung
VideoMarkt
Die 19-jährige Alice, ein rebellischer Geist in der viktorianischen Gesellschaft, soll heiraten. Viel neugieriger als auf einen aristokratischen Langweiler ist sie aber auf ein Kaninchen, dass sie nach Unterland lockt. Ein unterirdisches Wunderland mit seltsamen Geschöpfen, die ein Ende der Schreckensherrschaft der Roten Königin herbeisehnen. Nur Alice kann es einer Prophezeiung zur Folge herbeiführen, unterstützt von ihren neuen Freunden, wie dem verrückten Hutmacher, die wissen, was sie vergessen hat: Alices Ankunft ist eine Rückkehr.
Video.de
Als verrückter Hutmacher spielt Johnny Depp zum siebten Mal für Tim Burton. Dass auch Hollywoods erfolgreichster Märchenerzähler und Lewis Carrolls Alice-Bücher eine Traumpaarung darstellen, beweist diese sehr freie Adaption mit großer Fantasie, visuellem Witz und einer Fülle von unvergesslichen Figuren, die hier digital und dreidimensional zum Leben erweckt wurden. Dass die Story berühmten Fantasyvorbildern folgt und keine große emotionale Spannung aufbauen kann, fällt angesichts der fantastischen Bilder nicht ins Gewicht.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Fantasievolle, fantastisch dreidimensional bebilderte Adaption von Lewis Carrolls Kinderbüchern, die Tim Burton ein siebtes Mal mit Johnny Depp zusammenführt.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
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Geht nicht, gibt's nicht: Dunkles, synthetisch gehaltenes Märchen mit Substanz
Von D. Model
--- Inhalt ---
Tim Burtons ALICE IM WUNDERLAND ist eine Adaption des Kinderbuch-Klassikers von Lewis Carroll und handelt von der Angst erwachsen zu werden, auf eigenen Beinen zu stehen und eigene Verantwortung zu übernehmen.
Das Wunderland, ein mystischer Ort, der jeder Vorstellungskraft strotzt, steht stellvertretend für die unerschöpflichen Möglichkeiten, die sich jungen Erwachsenen eröffnen. Für die neunzehnjährige Alice (ideal besetzt durch Mila Wasilowska), gerade vor einer wichtigen Entscheidung stehend, wird es zum Zufluchtsort als ein weißes Kaninchen sie ins Wunderland lockt. Erst dort kann sie eingehend darüber nachdenken, ob sie der von ihrer Mutter arrangierten Hochzeit zustimmen soll. Merkwürdige Gestalten wie der verrückte Hutmacher (irre witzig: Johnny Depp) sowie die rote und weiße Königin (was für eine Präsenz: Helena Bonham Carter und Anne Hathaway) helfen ihr dabei, die letzten inneren Dämonen zu bekämpfen.
--- Kritik ---
Ein Blick auf das deutsche DVD-Cover sagt schon mehr als tausend Worte: ALICE IM WUNDERLAND wurde von der FSK für Zuschauer ab zwölf Jahren eingestuft. Eine solch hohe Altersvergabe ist hinsichtlich einer Disney-Produktion, die dazu noch den gleichnamigen Zeichentrickfilm adaptiert, recht ungewöhnlich. Wenn man die Disc dann in den Player legt, wird schnell klar, warum: Der Film ist mitnichten auf Kinder zugeschnitten wie man vielleicht annehmen mag. Die düstere Atmosphäre, abnormen Charaktere und schrägen Dialoge machen deutlich klar, welch unberechenbarer Strudel mit der eigenen Identitätsfindung zusammenhängt - keine leichtverdauliche Kost!
Die unterstützenden Spezialeffekte und Animationen greifen nebenbei noch nach den Sternen. Das Wunderland bildet das reinste Fantasiegebilde, in dem nichts, aber auch wirklich nichts echt ist. Der Film wurde komplett vor einer Greenwall gedreht. Die Magie, die das Märchen auf visuellem Wege verströmt, stammt einzig und allein aus der Post-Production am Computer - gewöhnungsbedürftig, aber im Endresultat stimmig. ALICE IM WUNDERLAND läutet zusammen mit ähnlich synthetischen Filmen wie AVATAR ein neues Filmzeitalter ein, in dem Live-Action-Schauspiel und Computeranimation eine überzeugende Symbiose eingehen. Somit kann das Wort "unmöglich" für immer aus dem Vokabular der Filmemacher gestrichen werden.
--- Zur Präsentation auf DVD ---
Diese DVD ist mit dem patentierten "Disney Fast Play"-Verfahren ausgestattet. Dabei werden der Hauptfilm sowie die Bonusmaterialien nahtlos hintereinander wiedergegeben. Der Blick ins Menü erübrigt sich dadurch eigentlich, es kann jedoch jederzeit durch den entsprechenden Knopf auf der Fernbedienung/dem Abspielgerät eingesehen werden.
Qualitativ wird ALICE IM WUNDERLAND, wie es sich für Disney-Verhältnisse gehört, ins rechte Licht gesetzt. Das Bild ist klar, neigt nie zum Rauschen und erreicht durchs Upscaling eines Blu-ray-Players beinahe HD-Niveau (das ist mit einer handelsüblichen DVD natürlich nicht möglich; diese Aussage soll allerdings ausdrücken, dass die SD-Bildqualität Referenzcharakter aufweist).
Dasselbe könnte man beim Ton meinen. Alle vier Tonspuren (Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch) wurden in Dolby Digital 5.1 angelegt, der Ober-Liga für DVD-Veröffentlichungen. Die getestete Originaltonspur in Englisch kann mit Druck und klar verständlichen Dialogen punkten. Untertitel sind außerdem in Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch sowie Arabisch verfügbar.
Leider rutscht die DVD in Punkto Extras aufs Niveau der Durchschnittskost hinab. Drei kurze Featurettes mit insgesamt zwanzig Minuten Spiellänge: Bei solch einem opulenten Film kann man sich wahrlich mehr vorstellen, zumal Tiefergehendes wie z.B. Vergleiche zu Buch und Zeichentrickfilm fehlen. Die Clips liefern lediglich die triftigen Beweise zum Thema Spezialeffekte und deren Gehalt im Film. Mein lieber Scholli, das übersteigt ja alles!
Zu guter Letzt ist bedauerlicherweise noch zu sagen, dass die DVD ohne Wendecover ausgestattet wurde.
--- Einzel- und Gesamtwertung ---
Film: neun von zehn
Bild: zehn von zehn
Ton: zehn von zehn
Extras: vier von zehn
Gesamt: rund acht von zehn Punkte = vier Sterne
--- Fazit ---
Düster und schräg: Mithilfe einer grandiosen Besetzung wusste Regisseur Tim Burton der Märchenvorlage von Lewis Carroll Leben einzuhauchen, obwohl seine Verfilmung von ALICE IM WUNDERLAND alles andere als echt wirkt. Die fetten Spezialeffekte lenken nämlich nicht ab, sondern verleihen dem Thema um die Angst eigene Entscheidungen zu treffen nur noch zusätzliche Substanz.
Die Veröffentlichung auf DVD glänzt fast in allen Punkten außer den Bonusmaterialien, die ALICE IM WUNDERLAND den fünften Stern in der Gesamtwertung verweigern. So sind es dann doch nur vier geworden.
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Künstliche Wunderwelt....
Von Ray
Als Kind mit 6 Jahren hatte Alice Träume, die sie ins Wunderland führte, wo sie viele Abenteuer zu bestehen hatte. Ihrem Vater (Marton Csokas) erzählte sie davon.
Jetzt, 13 Jahre später, ist aus Alice (Mia Waskowska) eine hübsche junge Frau geworden, die mit ihrer verwitweten Mutter (Lindsay Duncan) in einer Kutsche zum Anwesen von Lord (Tim Pigott-Smith) und Lady Ascot (Geraldine James) fährt, dort findet eine viktorianische Gartenparty statt.
Was alle wissen, nur Alice nicht, ist dass gleichzeitig auch ihre Verlobung mit Hamish (Leo Bill), dem Sohnemann der Ascots, gefeiert werden soll.
Sie liebt ihn natürlich nicht und erfährt von der Überraschung kurz bevor Hamish den Heiratantrag in aller Öffentlichkeit im Pavillon loswerden will. Doch Alice ist heute abgelenkt, denn sie sieht im Gebüsch ein weißes Kaninchen (Michael Sheen). Sie verlässt nach dem Antrag die irrtierte Zuschauermenge und entschuldigt sich, dass sie kurz überlegen muss - folgt dem hoppelnden Häschen.
Sie gelangt sehr schnell zum Loch eines Kaninchenbaus und fällt leider hinein. Alice landet nach Ewigkeiten des freien Falls in einem runden Raum mit verschiedenen verschlossenen Türen, dort trinkt sie ein Getränk, dass sie kleiner macht und kann von einem Kuchen essen, der sie viel größer werden lässt.
Mithilfe dieser Lebensmittel gelangt sie durch die kleine Tür nach draussen und findet sich im Wunderland wieder.
Dort hat man schon auf sie gewartet oder auch nicht.
Der Prophezeiung nach wird die echte Alice am Blumertag den bösen Jabberwocky mit dem Schwert der Weißen Königin (Anne Hathaway) besiegen.
Doch zuvor wird sie Bekanntschaft der roten Königin Iracebeth (Helena Bonham-Carter) machen. Diese böse Frau führt ein grausames Regime im Wunderland. Doch mit dem Auftauchen von Alice formiert sich auch die Opposition. Der verrückte Hutmacher (Johnny Depp) und der verrückte Märzhase sind Helfer in der Not. Denn der Herzbube (Crispin Glover) der bösen Königin ist bereits mit dem Monster Bandersnatch unterwegs, um Alice gefangen zu nehmen...
Tim Burton wagte sich 2010 an die Realverfilmung von "Alice im Wunderland", der auf den Romanen "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln" von Lewis Carroll basiert.
Bereits 1951 drehten die Walt Disney Studios einen abendfüllenden Zeichentrickfilm des Stoffes und landet mit den Jahren einen Kulthit.
Tim Burton durfte sich über eine phänomenales Einspielergebnis freuen, denn der Film landete überraschend in die Liste der 10 erfolgreichsten Kassenhits aller Zeiten.
Visuell ist der Streifen auch irre gut gelungen, aber das ist ja eigentlich bei jedem Tim Burton Film der Fall.
Auch die Verwandlung von Helena Bonham Carter versetzt den Zuschauer in schmunzelndes Staunen.
Trotz der vielen tollen Figuren und guter Effekte geht dem Film irgendwann im Wunderland etwas die Puste aus, ich halte den Film trotz hoher Schauwerte seltsam unspannend. Anerkennend sei erwähnt, dass Burton wohl wieder mal ein Klassiker des modernen Fantasyfilms gelungen ist, allerdings halte ich ihn für einen seiner bislang schwächsten Arbeiten.
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Falscher Titel für den Film
Von Mtd-student
Ich habe mich sehr auf diesen Film gefreut und wurde leider ziemlich enttäuscht.
Selbstverständlich ist das Ganze sehr gut gemacht, die Besetzung ist toll und die Visual/Special Effect sowie die Maske sind großartig!
Allerdings trägt der Film meiner Meinung nach den falschen Titel, denn die Story hat so gut wie nichts mehr mit der eigentlichen Geschichte zu tun.
Natürlich soll es ja eine Fortsetzung zu den eigentlichen Büchern sein, allerdings habe ich eher den Eindruch, dass hier ganz einfach die Lieblingsfiguren des Regissiseurs aus beiden Büchern herausgepickt und eine, von den ursprünglichen Grschichten komplett unabhängige, Story drumherum gedichtet wurde.
Das mag ja vielleicht nicht mal so schlecht sein, wahrscheinlich hätte mir der Film auch sehr gut gefallen, wenn ich die Bücher nicht gelesen hätte. So finde ich es allerdings äußerst seltsam, dass eine Art "Liebes/Freundschafts-Beziehung" zwischen Alice und dem Hutmacher besteht, denn in "Alice im Wunderland" kommt dieser nur einmal kurz vor und Alice ist ihm alles andere als freundschaftlich zugeneigt sondern ergreift nach einer gewissen Zeit entnervt die Flucht. Genauso bestand nie eine Freundschaft zwischen ihr und den anderen Figuren.
Ok, es ist ein Hollywoodfilm, aber ich habe mir einfach eine gute Verfilmung der Bücher gewünscht, da ich bisher keinen Alice-Film gesehen habe, der ziemlich genau der Buchvorlage entspricht (hauptsächlich weil beinahe immer beide Geschichten vermischt wurden). Ich habe wohl auch zu viel erwartet, als ich gelesen habe, dass Tim Burton Regie führt, da ich ein großer Fan seiner Arbeit bin.
Denn er hat zwar einen nicht wirklich schlechten Film produziert, aber keineswegs einen, der den Titel "Alice in Wonderland" tragen sollte, deshalb gibts von mir nur 2 Sterne.