Produktinformation
Das Kriminalmuseum I (Straßenfeger 21) [6 DVDs]

Das Kriminalmuseum I (Straßenfeger 21) [6 DVDs]
Regisseur(e) Helmuth Ashley, Wolfgang Becker, Jürgen Goslar, Theodor Grädler

Unverb. Preisempf.: EUR 54,76
Preis: EUR 20,56 & wird bei einer Bestellung über 20 EUR versandkostenfrei geliefert. Details

Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf erfolgt durch AMAZON.DE

35 neu oder gebraucht verfügbar EUR 19,12

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(4 Kundenrezensionen )

Produktinformation

  • Verkaufsrang: #10219 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2010-09-20
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 6
  • Formate: HiFi Sound, PAL
  • Anzahl Disks: 6
  • Länge: 840 Minuten

Beschreibung

Kurzbeschreibung
Der sterile Flur eines öffentlichen Gebäudes. Die Kamera fährt langsam aber gezielt auf ein Schild zu. Es enthält die Aufschrift Kriminalmuseum. So beginnt jede Folge dieser Erfolgsreihe. Eine Sprecherstimme sagt:Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich im Polizeipräsidium einiger deutscher Großstädten befinden... Beweisstücke stehen dort zur Schau, die von skurrilen und grausigen Verbrechen zeugen: Die hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens , erklärt die Stimme. Jede Folge erzählt die Geschichten hinter den stummern Beweisstücken vergangener Verbrechen. Das Kriminalmuseum ist eine der erfolgreichsten deutschen Krimiserien und das ZDF Pendant zur ARD-Reihe Stahlnetz . Auch hier galten echte Fälle der Kriminalpolizei als Vorlage, die von verschiedenen Kommissaren gelöst wurden. Jede Folge führt uns die Kamera hinter die Türen des Kriminalmuseums und erzählt uns die Geschichten hinter den stummern Beweisstücken vergangener Verbrechen.Die Erfolgszutaten waren erstklassige Drehbücher und herausragende Darsteller. Alles, was damals an Film und Fernsehprominenz vorhanden war, trat im Kriminalmuseum auf.

Bonusmaterial: Interview mit Komponist Martin Böttcher


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Das Kriminal-Film-Museum hat wieder geöffnet
Von eophone
Seit mindestens 20 Jahren habe ich darauf warten müssen, diese Serie in Gänze sehen zu können. Im Gegensatz zu "Stahlnetz", das bereits zu Beginn der 1990er Jahre immer mal wieder in Einzelepisoden und später auch in ganzen Zyklen im Fernsehen wiederholt wurde, führt(e) diese ZDF-Produktion ein wahres Schattendasein im TV-Programm. Um 1992 wurden z.B. ausgewählte Folgen uninspiriert auf einigen Dritt-Kanälen gezeigt. Jetzt, wo die DVDs raus sind, dürfte diese Serie auf allen Dritten Programmen in großer Bandbreite ausgestrahlt werden. Ansonsten würde ich mich schon wundern.

Diese Serie ist keine Sammlung von Polizei-Lehrfilmen, so wie es "Stahlnetz" einst war. Der Erzählstil hat selten die Form eines Berichtes, es gibt (bis auf den Vorspann) niemals einen Sprecher aus dem Off. Im Stahlnetz waren dies regelmäßig die jeweiligen Kommissare, die ihre Überlegungen und Gedanken spannend und überzeugend, mit gelassener und sonorer Stimme darlegten. Dieses aus Amerika abgeschaute Konzept hatte sich ab Mitte der 60er Jahre abgenutzt und wurde fast nirgendwo mehr verwendet. Ich fand und finde das sehr schade, denn damit bieten sich erzählerische Möglichkeiten, die man ansonsten nicht glaubwürdig nutzen kann.

Nichtsdestotrotz ist diese Krimireihe, deren Ausstrahlung im ZDF am 4.4.1963 begann und am 30.8.1968 endete, unzweifelhaft ein echtes Highlight unter den Straßenfegern der Sechziger. Nach dem Anschauen der ersten 33 (von 41) Episoden möchte ich meine persönlichen Eindrücke mitteilen:

Die Bildqualität ...
... ist durchweg schwarzweiß, insgesamt gut bis sehr gut (aber bitte immer in Relation zur Entstehungszeit zu sehen!). Offenbar wurde digital restauriert. Die Szenenfotos auf allen drei Verpackungshüllen sind hingegen generell in Farbe, was bei Unkundigen zu Irritationen führen könnte.

Die Tonqualität ...
... ist zumeist sehr gut; bisweilen sind zwar wenige, heftige Störgeräusche zu beklagen, die den Filmgenuß jedoch nicht nachhaltig beeinträchtigen. Insgesamt muß man über alle Folgen nur wenige Minuten lang Tonprobleme verkraften.

Nachsynchronisationen ...
... sind in sehr vielen Episoden bzw. Szenen zu beklagen. Dafür wurden damals mindestens in allen wichtigen Rollen stets die Original-Schauspieler verpflichtet. Das führt einerseits zu sehr hoher Text-Verständlichkeit, andererseits wirkt die Atmosphäre etwas studiotypisch, hygienisch und unnatürlich. Zwischen 1965 und 1975 wurde dieses technische Verfahren ziemlich häufig bemüht. Es war damals der neueste Schrei und wurde sicherlich auch aus Kostengründen angewandt. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Diese Nachsynchronisationen gehörten zum originalen Produktionsprozeß und wurden nicht etwa für diese DVD-Edition vorgenommen!

Die Episoden-Laufzeit ...
... liegt zwischen 55 und 75 Minuten; am häufigsten sind die einstündigen Episoden vertreten. Die späteren Folgen sind zumeist deutlich länger als die frühen.

Der Vorspann ...
... ist - bis auf kleinere Modifikationen - stets derselbe: Reinhard Glemnitz spricht den Einführungstext in gewohnt perfekter Manier, die Titelmusik steuerte Martin Böttcher bei. Er schrieb für einige Episoden auch die sonstige Musikuntermalung. Als Extra gibt es ein aktuelles Interview mit ihm, das insgesamt recht informativ ausgefallen ist.

Die Filmmusik ...
... ist qualitativ sehr unterschiedlich und vor allem in den frühen Folgen oftmals höchst unpassend! Bisweilen meint man sich in einen Heinz-Erhardt-Film verirrt zu haben - bis plötzlich ein Mord geschieht. Hier wird offenbar, wie wichtig Musik zum allgemeinen Spannungsaufbau ist, und wie wenig einfühlsam und glücklich einige Filmkomponisten seinerzeit agiert haben.

Die Geschichten ...
... sind tatsächlichen Begebenheiten aus den "Anwendungsbereichen" Mord, Betrug, Diebstahl und Schmuggel entlehnt. Inwieweit Ereignisse weggelassen oder hinzugefügt wurden, ist natürlich nicht ersichtlich. Aber das ist letztlich gleichgültig und tut dem Grundprinzip der Realitätsbezogenheit keinen Abbruch. Nach meinem Geschmack verdichtet sich die Qualität der Inszenierung mit zunehmender Folgennummer und erreicht zunehmend und mehrfach, zum Ende der Serie hin fast immer, Stahlnetz-Niveau!

Die Kommissare, Inspektoren, Assistenten ...
... wechseln in jeder Folge, wobei manchmal alte Bekannte (3 x Erik Ode, 3 x Heinz Engelmann, 2 x Günter Neutze, 3 x Paul Dahlke, 2 x Klaus Höhne, 3 x Reinhard Glemnitz, 2 x Günther Ungeheuer, Klaus Schwarzkopf usw.) unter anderem Rollennamen und anderem Dienstsitz auftreten. In manchen Episoden spielen die genannten Darsteller aber auch Charaktere auf der anderen Seite des Gesetzes oder sonstige Beteiligte.

Die Darsteller ...
... sind durchweg bekannte, beliebte und fähige SchauspielerInnen der 60er Jahre, die Creme de la Creme der damaligen TV-Szenerie. Damit erhöht sich der Wert selbst solcher Folgen, die wegen drehbuchtechnischer Defizite eher schwach daherkommen.

Die Schauplätze ...
... sind vorwiegend München, Berlin und Frankfurt sowie Großstädte im Ruhrgebiet. Zunächst spielen alle Episoden in München und man fühlt sich an die "Kommissar"-Reihe erinnert (allerdings ohne die gefürchteten Reinecker-Dialoge). Im weiteren Verlauf wird dieses starre Konzept spürbar aufgebrochen und entwickelt sich zum "Tatort" der 60er Jahre, wenngleich München der mit Abstand häufigste Schauplatz der Ereignisse ist und bleibt. Selten jedoch spielen städtetypische Gepflogenheiten, Bezirke oder Gegenden eine entscheidende Rolle. Anders gesagt: Für die meisten Geschichten ist es belanglos, ob in München oder Hamburg gedreht wurde. Man sieht's eben vor allem an den Nummernschildern der Fahrzeuge. Kiez-Bezüge (so wie häufig bei Jürgen Roland) sind die Ausnahme.

Die Extras dieser Edition ...
... sind recht dünnhäutig und würdigen den Produzenten Helmut Ringelmann sowie den Komponisten Martin Böttcher, dazu gibt es ein Interview mit Schauspieler Til Erwig. Nicht sehr viel, aber da die Serie bislang einen regelrechten Dornröschenschlaf hinter sich hat, sind die einzelnen Folgen auch ohne Bonus ein Bonbon. Immerhin wird die vermeintliche 42. und letzte Folge der gesamten Serie konsequent mitgeliefert: "Die Tauben" (in Farbe!). In diesem TV-Drama von 1969 geht es jedoch um das beginnende Zechensterben im Ruhrgebiet, nicht um ein Kriminaldelikt. Sehenswert!

Untertitel ...
... gibt es auch in dieser Box nicht - so wie es sich für praktisch alle DVD-Editionen von TV-Serien zu gehören scheint. Wenn man sich vorstellt, daß die Menschen, die damals diese Serie direkt auf dem Fernseher sehen konnten, inzwischen schon um 40 (!) Jahre älter geworden sind, dann darf man fragen: wer ist denn eigentlich die Zielgruppe für den Erwerb dieser DVD-Boxen?

Die drei DVD-Boxen komplettieren die "Straßenfeger"-Reihe in wünschenswerter Weise und machen endlich die kostbaren Produktionen zugänglich, die bislang sehr zu Unrecht ein Schattendasein im Wiederentdeckungsrausch führen mußten.

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Die 1. Box zum Kriminalmuseum auf DVD
Von www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
Inhalt
Der sterile Flur eines öffentlichen Gebäudes. Die Kamera fährt langsam aber gezielt auf ein Schild zu. Es enthält die Aufschrift "Kriminalmuseum". So beginnt jede Folge dieser Erfolgsreihe. Eine Sprecherstimme sagt: "Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich im Polizeipräsidium einiger deutscher Großstädte befinden..." Beweisstücke stehen dort zur Schau, die von skurrilen und grausigen Verbrechen zeugen: Die hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens", erklärt die Stimme.



In der durch das Studio Hamburg ins Leben gerufenen Reihe mit dem Titel "Straßenfeger", gab es in der Vergangenheit bereits zahlreiche wundervolle Veröffentlichungen wahrer Schätze aus den TV-Archiven vergangener Tage. Diesmal hat man mit "Das Kriminalmuseum", eine der wohl mit legendärsten deutschen TV-Serien-Produktionen, welche wenn sie im Fernsehen zu sehen war im wahrsten Sinne des Wortes die "Straßen leer fegte", hervorgeholt.

Nun also ist es soweit und verteilt auf drei DVD-Boxen innerhalb der Reihe "Straßenfeger", kommen insgesamt einundvierzig Folgen dieser von 1963 bis 1970 erstmals beim ZDF zu sehenden und auf einer Idee von Fernsehlegende Helmut Ringelmann (1926-2011) beruhenden Serie zur Veröffentlichung.

Die jeweils zwischen 60 bis zu 75 Minuten laufenden einzelnen Folgen wurden im Auftrag des ZDF durch die "Intertel München", in der Helmut Ringelmann geschäftsführender Produzent war, umgesetzt und produziert. Von den sechs DVDs der hier vorliegenden Straßenfeger-Box 21 kommen die ersten sechszehn Episoden mit Geschichten in Bezug zu und über "Das Kriminalmuseum" zur Ansicht. Ihre Erstausstrahlung erlebten diese Folgen vom April 1963 bis Juli 1965. Regie führten in wechselnder Häufigkeit Helmuth Ashley, Wolfgang Becker, Jürgen Goslar und Theodor Grädler. Die Bücher zu den einzelnen Folgen wurden von verschiedenen Autoren geschrieben, was der Reihe gut tat, da so immer wieder neue Ideen und Handlungsebenen mit in die Folgen einflossen.

Die einzelnen Folgen wurden mit immer wieder wechselnden Darstellern besetzt. Es gab also kein festes Ermittlerteam wie in einigen anderen Krimireihen. Dabei kommt hier bei "Das Kriminalmuseum" ein wahrhaftes Staraufgebot an den bekanntesten und beliebtesten Leinwand- und Fernsehgrößen jener Tage zum Einsatz. Namen wie die von Horst Niendorf, Reinhard Glemnitz, Horst Naumann, Herbert Tiede oder auch Gustav Fröhlich und René Deltgen, sind an dieser Stelle wirklich nur einige Beispiele aus der höchst prominenten Besetzungsliste bei dieser Produktionsreihe. Alle der hier so hervorragend aufspielenden Mimen zu nennen würden den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Die gezeigten Kriminalfälle zeigen sich insgesamt sehr glaubhaft und authentisch in Szene gesetzt. Sicher ein Grund mit dafür liegt in der Tatsache, dass die Drehbücher und die Serie sich in ihren Episoden behandelnden Fällen an originale Unterlagen der Kripo orientiert und hält. Es geht um Mord, Einbruch, Entführung und Falschgeld. Aber auch um eine Lösegeldforderung oder einen Giftmord, Rauschgift und Fahrerflucht. Zeit für Langeweile bleibt da auch nicht nur einen Moment bei den sechzehn Folgen dieser ersten Box. Dabei ist es schön, dass eine jede Folge in ihrer Handlung in sich abgeschlossen ist.

Auch wenn das farbig gestaltete Cover der Veröffentlichung im ersten Moment einen anderen Eindruck vermittelt, so kommen doch alle Folgen von den sechs DVDs dieser Veröffentlichung im Schwarz-Weiß-Bild daher. Mit einer laut Cover angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 978 Minuten zuzüglich des Bonusmaterials präsentiert sich das hier zu erlebende Bild im Format 4:3 (1.33:1). Natürlich darf und kann man natürlich von einer weit mehr als vierzig Jahre zurückliegenden TV-Produktion nun nicht ein Bild wie vom allerneuesten Kinofilm erwarten. So gibt es auch qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Folgen. Im Gesamteindruck aber überrascht die für meinen Geschmack zumeist gute bis sehr gute zur Ansicht kommende Bildqualität der einzelnen Episoden, in Bezug zum Zeitpunkt der Entstehung der Filmaufnahmen, äußerst angenehm. An dieser Stelle haben die Techniker, bei der Bearbeitung des alten Filmmaterials und der technischen Umsetzung für die Veröffentlichung auf DVD, wirklich ganze und vor allen auch sehr gute Arbeit geleistet. Dennoch wird zu Beginn einer jeden DVD noch mit einer kurz zu sehenden Texttafel um Verständnis für Einschränkungen in der Bild- oder Tonqualität gebeten.

Die Gestaltung der Menüs bei den DVDs dieser Veröffentlichung erfolgte wieder im Stil bereits zuvor innerhalb der Reihe "Straßenfeger" verlegter Boxen. Versehen mit einigen animierten Filmsequenzen und der im Hintergrund zu hörenden Titelmusik der Reihe von Musiklegende Martin Böttcher, zeigen sich diese stimmungsvoll und gut bedienbar. Während die vier ersten DVDs mit jeweils drei Folgen daher kommen, bieten die fünfte und sechste DVD bei dieser Veröffentlichung je zwei Episoden. Die Folgen können direkt aus dem sich nach Einlegen in den Player öffnenden Menü heraus zur Einzelwiedergabe gestartet werden. Die Möglichkeit alle Folgen einer DVD "am Stück" also ohne Unterbrechung abspeilen zu können besteht nicht. Ein Kapitelmenü wird nicht geboten, jedoch sind innerhalb der einzelnen Episoden einige Marker gesetzt.

Von drei der DVDs bei dieser Veröffentlichung kommen einige Extras zur Ansicht. Gleich die erste DVD bietet unter dem Titel "Straßenfeger Phase III" mit einigen Trailern zu US-Remakes und Krimi-Spielfilmen Informationen zu Veröffentlichungen. Von der fünften DVD kommt ein exklusiv für diese Veröffentlichung mit dem Filmkomponisten Martin Böttcher geführtes Interview, mit einer Laufzeit von ca. 25 Minuten, zur Ansicht und zu Gehör. Die sechste DVD zeigt in einem ca. drei Minuten dauernden Beitrag der "Hallo Deutschland-Redaktion" ein Kurzporträt von Fernsehlegende Helmut Ringelmann (1926-2011), anlässlich dessen fünfundsiebzigsten Geburtstages. Einige "Programmtipps", zu weiteren Veröffentlichungen innerhalb der Reihe "Straßenfeger", schließen die angebotenen Extras von den DVDs dieser Veröffentlichung ab.

Verpackt in einen dem bisherigen Veröffentlichung der Reihe passend gestalteten Pappschuber in Hochglanzoptik, finden in selbigen verteilt auf zwei Digipack die sechs DVDs dieser Box ihren Platz. In den beiden aufklappbaren ebenfalls aus Hartpapier und in Hochglanzoptik gefertigten Digipacks, lagern in Klarsichteinlegern je eine DVD einzeln und zwei übereinander versetzt. Ein beiliegendes zwölfseitiges und farbig bebildertes Booklet gibt Infos über Cast und Crew. Zu jeder der zu sehenden sechzehn Folgen von dieser ersten Box, finden sich kurze Inhaltsangaben und das Datum der Erstausstrahlung, über mehre der Seiten verteilt, im Booklet. Ein Beileger informiert über die DVD-Veröffentlichungen der Boxen 1 bis 20 innerhalb der Reihe "Straßenfeger".


Tonbewertung
Wie schon bei der Beurteilung des Gesamteidrucks beim Bild darf man natürlich auch hier beim Ton nicht die weit mehr als vierzig vergangenen Jahre seit Entstehung der Aufnahmen vergessen. So dürfte wohl ein jeder das Verständnis für ein bisweilen mal zu hörendes Knacken oder auch etwas stärkeres Rauschen im hier zu Gehör kommenden Ton haben. Glücklicherweise sind diese zu akzeptierenden kleineren Mängel aber eher selten. Insgesamt kann der hier im Format Dolby Digital 2.0 Mono zu Gehör kommende Ton mit zumeist gut verständlichen Dialogen überzeugen. Schade, dass sich bei dieser sonst so gelungenen Veröffentlichung keinerlei Untertitel für Hörgeschädigte oder Gehörlose finden.


Gesamturteil
Ich für meinen Teil bin nahezu restlos begeistert über diese gelungene erste Box mit den sechszehn von ihr kommenden allerersten Folgen des Fernsehkults "Das Kriminalmuseum". Schon die als Offstimme von Reinhard Glemnitz gesprochene Einleitung, im Vorspann einer jeden neuen Folge, bringt den unvergänglichen und einmaligen Charme, welcher dieser Reihe inne liegt in das heimische Pantoffelkino.

Ein wahres Staraufgebot an den zur damaligen Zeit beliebtesten und bekanntesten Darstellern und abwechslungsreich gezeigte und erzählte Fälle, beruhend und erstellt auf Unterlagen der Kripo, überzeugen. Die zudem gelungene und wohl auch bestmöglich machbare Bild- und Tonqualität machen diese Veröffentlichung aus dem Hause "Studio Hamburg" unter dem Vertrieb von "AL!VE", zu einer ganz klaren Top-Empfehlung für Freunde diesen Filmgenres.

Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Mit Spannung und Humor gewürzt
Von Karsten Meyer
Ob das "Kriminalmuseum" zu den Straßenfegern gehört hat, möchte ich nicht beurteilen. Immerhin sind die Folgen von "Kriminalmuseum", jedenfalls die der ersten Staffel, Ideenreich und durchaus mit Humor gewürzt. Was mir aufgefallen ist, ist das gerade in der ersten Staffel häufig Walter Sedlmayr in Nebenrollen eingesetzt wurde. Das war in einer Zeit, als Sedlmayr noch nicht seinen großen Durchbruch mit "Theodor Hierneis oder Wie man ehem. Hofkoch wird" hatte. Das war erst 1974.
Zurück zu der Serie "Kriminalmuseum". In dieser Serie spielen, wie auch in "Stahlnetz", "Die fünfte Kolonne" und später auch in "Der Kommissar" bekannte Schauspieler mit. Teilweise, wie Heinz Engelman, Erik Ode, Reinhard Glemnitz, Wolfgang Völz und andere Schauspieler in Rollen der Komissare und Polizeibeamte.
Bevor ich zum Humor komme, möchte ich eine
---Spoilerwarnung---Spiolerwarnung---Spoilerwarnung---
loswerden.

Schon in der ersten Folge "Fünf Fotos" hat Hubert von Meyerinck eine kleine Nebenrolle. Er spielt eine Rolle aus seinem Metier, einen ehemaligen Rittmeister, der eine Art Pension betreibt.

In "Nur ein Schuh" spielt unter anderem ein älteres Schwesternpaar mit, das aus dem letzten (19.) Jahrhundert entsprungen zu sein scheint. Der Kontrast ist einfach göttlich.

---Spoiler Ende---Spoiler Ende---Spoiler Ende---

Ingesamt sind die einzenen Folgen sehr spannend gemacht. Zu Beginn jeder Folge wird ein Gegenstand gezeigt, der eine wichtige Rolle in dem Fall gespielt hat.
In dem Fall selber wird dem Zuschauer verständlich gemacht, wie der Gegenstand im Zusammenhang mit dem Fall steht, und wie er zur Aufklärung beigetragen hat.

BTW: Joachim Fuchsberger kommt in keiner der Episoden vor.

All 4 Kundenrezensionen anzeigen ...
Graf Yoster gibt sich die Ehre, Folgen 1 - 36 (Straßenfeger 27) [5 DVDs] Die zwölf Geschworenen / Geliebter Mörder / Flucht / Verrat (Straßenfeger 25) [4 DVDs] Strassenfeger 13 - Die fünfte Kolonne, Folge 01-12 (4 DVDs) Gebrauchte Bücher