Die Frau des Zeitreisenden
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(57 Kundenrezensionen )
Produktinformation
- Verkaufsrang: #369 in DVD
- Marke: MCADAMS RACHEL/BANA ERIC
- Erscheinungsdatum: 2010-02-05
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Niederländisch, Ungarisch, Rumänisch
- Länge: 103 Minuten
Beschreibung
Aus der Amazon.de-Redaktion
In Die Frau des Zeitreisenden geht es um nicht weniger als um die grosse Liebe im Schatten einer seltenen und dubiosen Krankheit – „Chrono Impairment“ oder besser: der Zwang durch die Zeit reisen zu müssen. Hollywood Rührstück mit Science Fiction Elementen vom deutschen Regisseur Robert Schwentke (Flightplan).
Die Geschichte beruht auf dem gleichnamigen Bestseller von Audrey Niffenegger aus dem Jahr 2003. Schon im Roman durfte man nicht allzugenau über die Auswirkungen der permanenten Zeitreisen der männlichen Hauptfigur nachdenken um sich die Gehirnwindungen nicht unnötig zu verknoten. Obwohl das Thema der spontanen, unbeeinflussbaren Zeitreise den Anker für die Geschichte liefert, ist es die Parabel um Distanz und Nähe innerhalb einer Liebesbeziehung, die das Buch zu internationalem Erfolg verhalf. Ähnlich verhält es sich nun mit der Verfilmung.
Als die Mittzwanzigerin Clare (Rachel McAdams) auf Henry (Eric Bana) trifft schlägt der Blitz ein. Doch die beiden kennen sich bereits. Als sechsjährige trafen sie schon einmal aufeinander. Das Verblüffende: Henry scheint seitdem nicht gealtert zu sein. Die Aufklärung: Er leidet unter einer seltenen Krankheit, einem genetischen Defekt, der dazu führt dass Henry immer wieder wie ein Epileptiker Anfälle erleidet und kurz darauf verschwunden ist. Nur die Kleidungsstücke bleiben zurück. Er taucht dann für Minuten, Stunden oder Tage in der Vergangenheit oder der Zukunft auf. Auf der Liebesgeschichte zwischen den beiden lastet also eine schwere Hypothek. Wer will auf Dauer schon mit einem Mann zusammen sein, der immer wieder verschwindet und von dem man nie genau weiss wann und wo er wieder zurückkehrt?
Die Romanvorlage zeichnet ein gewisser Humor aus, der bei einer derart absurden Prämisse durchaus sinnstiftend wirken kann. Diesen Humor vermisst man in der Drehbuchadaption von Oscar-Preisträger Bruce Joel Rubin (Ghost – Nachricht von Sam) schmerzlich. Robert Schwentke bemüht sich sichtlich dem Stoff eine allgemeingültige Aussage abzuringen und ein modernes Beziehungsdrama herauszudestillieren. Es gelingt ihm nur teilweise. Die Frau des Zeitreisenden funktioniert dennoch als Herz-Schmerz-Drama und das liegt an den beiden Hauptdarstellern Rachel McAdams und Eric Bana. Die Chemie zwischen beiden stimmt und vor allem Eric Bana berührt durch seine Darstellung einer tragisch-verworrenen Figur ohne Mittelpunkt und Erdung. Wer ungern durch Plotlöcher fällt, die so gross sind wie der Bodensee, sollte die Finger von dem Film lassen. Wer jedoch bereit ist sich auf eine parabelhafte Liebesgeschichte einzulassen, die von Vergänglichkeit, Leidenschaft und Tod erzählt, der kann hier tränenreiche zwei Stunden verbringen. --Thomas Reuthebuch
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Seit seinen Kindheitstagen geht Henry DeTamble auf Zeitreisen durch sein eigenes Leben. Clare ist ein kleines Mädchen, als Henry ihr erstmals begegnet - als erwachsener Mann - und weiß sofort, dass er ihr Schicksal sein wird. Auch wenn der Alltag durch Henrys Trips erschwert wird, verlieben sie sich, heiraten und sind glücklich. Wolken ziehen erst auf, als Clare sich ein Kind wünscht, sich aber unkalkulierbare Probleme einstellen. Und dann ist da noch die Besorgnis, dass keiner der Henrys, die ihr begegnen, jemals älter als 43 Jahre ist.
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Robert Schwentkes Verfilmung des Bestsellers von Audrey Niffenegger ist wie ein Roman von Nicholas Sparks, der im Möbiusband gefangen ist. Die völlig verrückte Prämisse erweist sich aber in der souveränen und geschmackvollen Inszenierung als hervorragende Ausgangssituation für Romantik, zwischendurch sogar Humor und schließlich für bewegendes Drama. Eric Bana und Rachel McAdams sorgen mit ihrer gewinnenden Art dafür, dass man dem Film selbst die unglaublichsten Momente abkauft - und am Schluss zwangsläufig zu den Taschentüchern greift.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gefühlvoller Film mit origineller Story!
Von StarScream
"Die Frau des Zeitreisenden" ist auf jedenfall im Genre "Liebesgeschichte" einzuordnen, also meiner Meinung nach nichts für Filmabende mit Freunden, sondern eher ein Film, den man sich alleine oder als Pärchen anschauen sollte. Der Film an sich ist SEHR ruhig aber durch die originelle Story wirklich gut gelungen! Auch die Darsteller sind klasse gecastet, was ja auch einen guten Film ausmacht! Mich hat der Film vom gesamteindruck her ein wenig an Garden State erinnert. In beiden Filmen passiert nicht wirklich viel aber dennoch werden sie keinesfalls langweilig!
An Bild & Ton der Blu-Ray gibt es ebenfalls absolut nichts auszusetzen!
Im Großen und Ganzen vielleicht erstmal ausleihen, denn der Film wird mit seiner ruhigen Art nicht jederman(n)s Sache sein.
44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
würdige Verfilmung
Von Barbara
Ich habe vor zwei Jahren das Buch gelesen und schon damals sehnsüchtig den Film erwartet. Leider gab es bei der Veröffentlichung ja immer wieder Verzögerungen, aber schlussendlich hat er es dann doch ins Kino geschafft.
Ich war von der ersten Sekunde an begeistert von diesem Film, und vor allem Eric Bana als Henry hat es mir angetan.
Das Buch ist meines Erachtens wirklicht bestmöglich umgesetzt und man lebt die Konflikte und Gefühle wirklich hautnah mit.
Die Handlung ist (soweit ich mich erinnern kann) kaum geändert worden, und auch wenn ein paar liebgewonnene "Szenen" nicht vorkamen (z.b. alter und junger Henry in der Bibliothek), so kamen alle wichtigen Momente auf jeden Fall vor.
Meine Schwester hat das Buch nicht gelesen, und auch ihr hat der Film sehr gut gefallen - er dürfte also auch in sich sehr schlüssig sein und es fällt einem leicht der Handlung und dem Sinn zu folgen.
Ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten den Film endlich auf DVD zu haben. Er garantiert einen wunderschönen (wenn auch tränenreichen) Fernsehabend.
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Liebe und unliebsame Zeitsprünge
Von S. K.
An einem Liebesfilm der üblichen Sorte gibt es eigentlich nichts Neuartiges zu entdecken. Das Grundgerüst ist stets das Gleiche:
Das scheinbar perfekte" Paar trifft sich; sie verlieben sich Hals über Kopf, doch ihre Liebe ist nicht frei von Problemen oder Hindernissen. Von hier an gibt es in der Regel nur zwei Möglichkeiten, solch eine Liebesgeschichte zu beenden: Entweder mündet der Kampf um die Liebe in einem Happy End oder es kommt zum tragischen (und gar tränenreichen) Bruch zwischen den Liebenden. Wie solche Enden im letzten Falle geschmückt werden, hängt ganz vom Kontext der gesamten Geschichte ab. Zerrüttetes Vertrauen, Entfremdung oder auch der Tod dürfen hierbei als Grund dienen.
Einen Liebesfilm in seiner Gänze völlig neu zu erfinden oder ihn auch nur von der Grundidee her von einer völlig anderen Perspektive zu erzählen, solch ein Unterfangen erweist sich als sehr schwer, und selten glückt sowas auf Anhieb. Erfreulicherweise gibt es gute Literatur-Vorlagen, die sich für eine Filmadaption nicht nur sehr gut eignen, sondern auch auf diesem Wege sehr plastisch vorgestellt werden können.
"Die Frau des Zeitreisenden", nach dem Bestseller von Audrey Niffenegger, ist eine sehr interessante Verfilmung, denn sie bietet eine klassische Liebesgeschichte mit bekannten Sci-Fi-Elementen. Auf den ersten Blick unvereinbar erscheinende Genre-Zutaten, die in ihrer Gänze jedoch ein Filmereignis ergeben, das auch unter Liebesfilm-Muffeln (besonders die Männer) Neugier erwecken kann.
Henry DeTample ist ein junger Mann, dem das Schicksal kein "normales" Leben geschenkt hat. Wegen eines einzigartigen Gen-Defekts ist er ein Zeitreisender wider Willen, denn er springt unvorhersehbar durch die Zeit und landet immer wieder an verschiedensten Orten quer durch die Vergangenheit und Zukunft. Er kann seine Zeitreisen weder beeinflussen noch kontrollieren, und da er auf Diesen nie etwas mitnehmen kann, findet er sich nach jedem Zeitsprung nackt wieder. Um zu überleben, ist er zum Diebstahl von Kleidung und Nahrung gezwungen.
Es sind aber keine willkürliche, sondern vertraute Orte, an denen er immer wieder auftaucht. Sie sind direkt oder indirekt mit Claire Abshire verknüpft. Er begegnet ihr quer durch die Zeiten, von ihrer Kindheit an bis zum tatsächlichen "Jetzt"-Zeitpunkt, an dem sie bereits eine gereifte, bildhübsche, junge Frau ist. Für sie ist er die Liebe ihres Lebens, und für ihn ist sie sogar mehr als das: Sie ist der Halt in seinem anormalen Leben, den er braucht, da er ohne sie sonst eine Existenz in Einsamkeit und ohne Liebe und Freude fristen muss.
Die Liebe zwischen den Beiden ist stark, sie heiraten sogar, trotz des Wissens, dass seine Zeitreisen auch Probleme mit sich bringen können. Und genau Diese stellen ihre ansonsten so glückliche Ehe auf die Probe:
Der gemeinsame Kinderwunsch birgt viele Gefahren, "Normalität" in ihrer Beziehung ist wegen Henrys oftmals längerer Abwesenheit ein reiner Wunschgedanke, und die Möglichkeit, dass Henry seine eigene Zukunft einsehen kann, bringt leider auch tragische Erkenntnisse mit sich, über die Henry und Claire lieber nichts wissen möchten...
Viele werden sich bestimmt fragen, ob es überhaupt funktionieren kann, Lovestory und Science Fiction in einen Film unterzubringen. Meine Antwort: Es kann.
Regisseur Robert Schwenkte hat die Sci-Fi-Komponenten im Vergleich zum Roman soweit reduziert, dass diese absolut verständlich und dennoch interessant bleiben und auch jene Zuschauer, die sich sonst nicht mit dem Zeitreise-Thema anfreunden können, nicht erschlagen. Die ohnehin in der Story gesetzte Einschränkung, dass Henry den Verlauf der Geschichte nicht beeinflussen und gewisse Ereignisse wie z.b. den frühen Tod seiner eigenen Mutter nicht verhindern kann (so oft er es auch schon versucht hat), dass sein und das Leben aller anderen Handlungsbeteiligten unveränderlich ist, erlaubt es erst, dass der Film nicht so kompliziert gestaltet ist, wie vielleicht der Filmtitel es zunächst erahnen lässt.
So bleibt viel Raum für die Charaktere, ihre Beziehung und die Probleme, die durch Henrys Zeitreisen entstehen. Die Romanze ist weitgehend frei von üblichen Kitsch und Klischees, und auch der übermäßige Druck auf die Tränendrüsen setzt hier nicht ein. Es sind durchaus Szenen voller Tragik und Schmerz enthalten, aber es gibt auch einige Momente, die zum Schmunzeln, Mitfühlen und Nachdenken animieren.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist hierbei der Wunsch der Hauptcharaktere nach Normalität, nach einem Alltag in ihrem Zusammenleben. Eine absolute Kehrseite von dem, was man sonst in der Realität erfährt. Ist es im wahren Leben der nüchterne Alltag, der immergleiche Tagesablauf, der sich nach und nach zum Liebeskiller entwickelt und oftmals fürs späte Scheitern einer Beziehung verantwortlich ist, sehnen sich die beiden Liebenden nach gerade dieser einfachen, geregelten Lebensweise.
Ich möchte hier besonders die Hauptdarsteller Eric Bana und Rachel McAdams positiv hervorheben. Die Chemie zwischen Ihnen stimmt einfach, sie geben ein glaubwürdiges Liebespaar ab. Man kann als äußerer Betrachter gar nicht anders, als seinen Emotionen freien Lauf zu lassen, die Freude, die Angst und den Schmerz mitzufühlen.
Auch ein großes Lob an Robert Schwenkte, der auf reine Effekthascherei verzichtet. Geradezu minimalistisch und selten sind die Special Effects in die Handlung eingestreut, nur ab und an wird die eine oder andere Zeitreise Henrys deutlich visualisiert.
Ein schöner, ruhiger und warmherziger Film, der für Mann und Frau gleichermaßen interessant ist.