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Legion [Blu-ray]

Legion [Blu-ray]
Regisseur(e) Scott Charles Stewart

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(52 Kundenrezensionen )

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  • Verkaufsrang: #6313 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2010-08-26
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Format: Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Länge: 100 Minuten

Beschreibung

Movieman.de
LEGION ist ein Fantasy-Film, der große Anleihen bei GOD'S ARMY nimmt und diese mit der Situation von RITTER DER DÄMONEN vermengt. Hier wie dort sitzen Menschen an einem abgelegenen Ort fest und müssen sich gegen übernatürliche Kreaturen ihrer Haut erwehren. Was LEGION faszinierend macht, ist der religiöse Gehalt der Geschichte. Sieht man sich unsere Welt an, dann ist es leicht verständlich, dass Gott seine Schöpfung vom Angesicht der Erde tilgen will. So wird eine enorm große Geschichte auf enorm beengtem Raum erzählt. Ein Kunstgriff, um die Apokalypse zu zeigen, ohne dass man ein Budget jenseits der 100 Millionen Dollar bräuchte. Und es funktioniert, auch wenn man konstatieren muss, dass die Dialoge nicht immer phantastisch sind. Ein paar erscheinen mit dem übertriebenem Pathos schön lächerlich überspitzt. Und daran kann auch ein hervorragneder Mime wie Paul Bettany nichts ändern. So wäre es freilich ein Leichtes, sich über LEGION lustig zu machen, aber das verfiele den Punkt. Sicher, ein paar Dialoge hätten geschliffener sein können und müssen, aber dafür gibt es eine actionreiche Geschichte mit ein paar wirklich coolen Momenten - der Kampf von Michael gegen Gabriel fällt hier besonders ein - und feisten Figuren. Man denke hier nur an die ihr Steak roh fressende alte Oma, die plötzlich Gift und Galle spuckt. Im übertragenen Sinne. Die Figuren sind nicht besonders ausgearbeitet, aber dafür kann der Debütant Scott Stewart auf ein Ensemble bewährter Schauspieler zurückgreifen, wodurch die handelnden Personen für den Zuschauer deutlich greifbarer werden. Das Ende offeriert Hoffnng. Und bereitet den Boden für ein deutlich teureres Sequel. Ob Stewart seine anvisierte Trilogie wird verwirklichen können, hängt vom Erfolg von LEGION ab. Ach ja, dem Titel zum Trotz gibt es den namensgebenden Dämon hier eigentlich gar nicht... Fazit: Viel Action mit Engeln, Menschen und Besessenen.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben wurden mit Filtern nachbearbeitet. Man setzt auf erdige und braune Töne, gepaart mit kaltem Blau. Das ist eine in sich schöne Farbpalette, allerdings ist sich auch innerhalb der eigenen Parameter nicht immer ganz stimmig. Rauschen ist in erkennbarer, aber noch tolerabler Form vorhanden. Die Schärfe erweist sich zumeist als gut, wurde aber mit Filtern nachbearbeitet. So gibt es Szenen, in denen klare Doppelkonturen erkennbar sind (Paradise-Falls-Schild und Haus bei 00:33:37). Manche Szenen weisen deutlich mehr klare Darstellung auf denn andere. Das gibt ein insgesamt inkonsistentes Bild, was auch für den Kontrast gilt. Dies ist ein recht dunkler Film und in vielen Nachtszenen sind die Konturen nicht immer umwerfend. Der Ton ist sehr dynamisch ausgefallen. Besonders die Actionsequenzen sind hervorragend. Wenn auf die anstürmenden Horden geschossen wird, dann pfeifen die Kugeln durchs Wohnzimmer. Der tiefe Hall der Schüsse korrelliert sehr gut mit helleren Tönen, so etwa den auf den Boden aufkommenden leeren Munitionshülsen. Höhen und Tiefen zeigen gute Wirkungsweise und der Bass dröhnt herrlich. An Bonus gibt es drei Featurettes. Die längste beschäftigt sich mit der Entwicklung des Films, wobei hier besonders auf die Effekte geachtet wird. Neben dem Special Effects Make-up-Mann Glenn Hetrick und Regisseur Scott Stewart kommen hier aber auch die Stars zu Wort. Die letzte Verteidigungslinie der Menschheit beschäftigt sich mit eben dieser, den Menschen in diesem Film. Dazu geben einige Schauspieler ihre Meinung zu ihren Rollen zum Besten, allerdings ist diese Featurette nicht sehr gehaltvoll. Die dritte Featurette ist den visuellen Effekten vorbehalten und zeigt sehr gut, wie die CGI kreiert wurden. --movieman.de

VideoMarkt
Gott hat genug von seiner Schöpfung. Also schickt er seine Engel als Armee der Zerstörung auf die Erde, wo sie die Ankunft eines neuen Messias unterbinden und damit den Untergang der Menschheit einläuten sollen. Dabei handelt es sich um das ungeborene Baby der einfachen Kellnerin Charlie, die in einem Schnellimbiss im abgelegenen, passend betitelten Paradise Falls bedient. Bevor die Apokalypse ausgelöst werden kann, schlägt sich Erzengel Michael auf die Seite der Menschen in dem Lokal, womit die folgende Schlacht nicht mehr ganz so einseitig ist.

Video.de
Seit "God's Army" weiß man, dass die himmlischen Horden der Menschheit nicht unbedingt Gutes wollen. Auf dieser Prämisse beruht auch das Kinodebüt von Scott Stewart, der sich inhaltlich bei "Terminator" und "Matrix" bedient und den nicht unbedingt perfekt ausgegorenen Mix mit biblischen Motiven anreichert, um schließlich in einem "Rio Bravo"/"Assault on Precinct 13" die Hölle auf Erden zu entfesseln. Satan ist nicht zu entdecken, dafür aber klingende Namen wie Paul Bettany als Erzengel, Dennis Quaid und Lucas Black.


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

68 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Religiöser Trash
Von Pierre sur Mer
Handlungsort ist das Wüstennest Paradise Falls.Ein eigenartiger Sturm zieht auf, während eine alte Dame fauchend die Wände hochkrabbelt und einem Kunden von Bob Hansons Diner schwere Bißwunden zufügt. Dann fallen Fernsehen und Radio aus, in Amerika immer ein sicheres Zeichen der nahenden Apokalypse, und kurz nachdem Erzengel Michael mit einem Kofferraum voll konventioneller Schußwaffen die Szene betritt, sammeln sich offenbar von Dämonen bessessene, zu Mord und Totschlag bereite Menschen vor dem kleinen Lokal.

Ohne viele Fragen zu stellen oder gar seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen, folgt die verstreute Schar ein Paar mit Teenager-Tochter, ein Schwarzer auf dem Weg zu seiner Familie, der Koch, offenbar Kriegsveteran, der Wirt (Dennis Quaid) mit seinem Sohn und die hochschwangere Bedienung Charlie (Adrianne Palicki den Anweisungen Michaels und metzelt die Neuankömmlinge nach bestem Wissen nieder.Denn, wie Michael den Anwesenden dann erklärt, Gott hat so richtig die Nase voll von der Menschheit, und wo er einst die Sintflut schickte, macht er ihr jetzt mittels einer Armee von Engeln und offenbar besessenen Menschen den Garaus. Aus Gründen, die nicht weiter erklärt werden, hängt allerdings das Schicksal der gesamten Menschheit daran, ob Charlies Kind geboren wird oder nicht. Michael ist wild entschlossen, die werdende Mutter und ihr Kind zu schützen, weil er seinerseits den Glauben an die Menschheit noch nicht verloren hat, auch wenn er sich damit dem direkten Willen des Allmächtigen widersetzt. Erzengel Gabriel (Kevin Durand) hingegen beabsichtigt, Gottes Wille zu tun und also Mutter und Kind dahinzuschlachten. Warum das alles jetzt ausgerechnet in Paradise Falls sein muß, wird aber leider nicht verraten......Ferdich!


Fazit:


Der Film hat durchaus einen gewissen Unterhaltungswert und der mit Stolz vorgetragene schlechte Geschmack (Monsteromi, Monsterkiddies, Eismann des Todes) war zumindest amüsant.Der Regisseur hat durchaus ein Auge für stimmungsvolle Bilder und surreal gruselige Situationen. Die Einführung der besessenen Oma ist beispielsweise köstlich übertrieben inszeniert. Nur geht eben irgendwann der für solch eine abwegig dünne Story notwendige schwarze Humor verloren. Denn LEGION nimmt sich mit steigendem Bodycount viel zu ernst. Bis der Film sich schließlich mühsam fängt und endlich wieder passable Action abliefert, hat er womöglich den ein oder anderen Zuschauer verloren.

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Gott ist sauer - der Zuschauer auch!
Von H. Weisser
Eigentlich könnte ich es sehr kurz machen und sagen: Das war wohl nichts!

Trotzdem gebe ich mir die Mühe, ein paar Gründe für das weitestgehende Scheitern von "Legion" anzuführen.
Die Voraussetzungen für einen guten und interessanten Film wären nämlich gegeben gewesen:
1. die nahende Apokalypse als Thema -> spannend, bedrohlich und daher bei Zuschauern beliebt und im Kino nicht totzukriegen.
2. eine tapfere, kleine Gruppe von Menschen, die versucht, das Unheil aufzuhalten -> siehe unter 1.
3. ein geografisch sehr begrenzter Schauplatz (hier eine Raststätte).Innerhalb befinden sich die Guten,von außen droht das Böse -> siehe unter 1.

Schon mindestens zwei dieser Zutaten haben in der Vergangenheit ausgereicht, um so manchen Regisseur berühmt und so manchen Film sehr erfolgreich oder gar zum Klassiker zu machen. "Legion" verfügt, wie gesagt, gleich über drei der bewährten Zutaten - und ist im Ergebnis doch eher ungenießbar.

*** SPOILERGEFAHR ***
Das Hauptproblem besteht meiner Ansicht nach am Dreh- und Angelpunkt der Geschichte: dem (un)geborenen Baby. So wird zwar kurzerhand behauptet, es wäre die letzte Rettung der Menschheit, jedoch wird der Zuschauer im Unklaren darüber gelassen, wieso dies so ist. Sollte es, was naheliegend wäre, der neue Messias sein, so fragt man sich unweigerlich, wie ausgerechnet er die Menschheit retten soll, wo Gott doch gerade mächtig sauer auf seine Schäfchen ist.
Auch erschließt sich dem Zuschauer nicht, wieso die Raststätte "Paradise Falls" von Gott nicht einfach dem Erdboden gleichgemacht wird, um den lästigen Balg loszuwerden - sei es nun durch eine göttliche Katastrophe oder mit Hilfe der zahlreichen, von ihm ferngesteuerten Menschen vor der Raststätte. Diese versuchen dann auch eher halbherzig, die Raststätte anzugreifen. Selbst als sie quasi schon hinterm Tresen stehen, ziehen sie dann doch lieber wieder den Rückzug nach draußen an. So ist dann auch recht frühzeitg klar, dass der Film bei so viel göttlicher Inkonsequenz auf ein unvermeidliches Happy End hinauslaufen wird.
Ebenfalls offen bleibt die Motivation der alten Frau, die - anstatt die schwangere Heldin zu attackieren - erst einmal in rätselhaften Worten das drohende Unheil ankündigt, dann einen völlig unbedeutenden Familienvater schwer verletzt, um anschließend die Wände hoch- und die Decke entlangzukrabbeln. Gar nicht zu reden von dem mysteriösen Eisverkäufer, der nur einmal weit das Maul aufreißen darf, bevor er ins Jenseits befördert wird. Hier sollte wohl mit Effekten geprotzt werden. Zur Handlung trägt jedenfalls nichts davon bei.
*** SPOILERGEFAHR ENDE ***

Ich könnte noch mehrere Fragen aufzählen, die entweder nur unbefriedigend oder, weil's einfacher ist, gar nicht erst beantwortet werden. In einem sehr guten Drehbuch sind unbeantwortete Fragen beabsichtigt und ergeben Sinn. Bei "Legion" hingegen schleicht sich das Gefühl ein, dass der Drehbuchschreiberling mit dem Ideen-Abkupfern und sinnvollen Zusammensetzen zu einer eigenständigen Geschichte schlichtweg überfordert war. Es ist eine gradlinige Geschichte ohne doppelten Boden oder tieferen Sinn, auch wenn mancher Zuschauer genau diesen im Film glaubt sehen zu können... nichts Neues bei Filmen mit diesem Thema. Im Ergebnis bekommt der Zuschauer einen vorhersehbaren, unausgegorenen Fantasymix geboten, der - und wenigstens das kann ich positiv erwähnen - immerhin einen gewissen Spannungsbogen aufbauen kann und in manchen Momenten auch eine gute Atmosphäre erzeugt. Auch die Special Effects sind sehr gut gelungen.

Zur BluRay-Disc selbst:
Das Bild ist sehr gut! Gerade in den zahlreichen dunklen Szenen werden die Details sehr gut dargestetllt. Der Sound gibt ebenfalls keinen wirklichen Anlass zur Kritik. Vor allem Freunde des Tiefbasses kommen in den zahlreichen Actionszenen voll und ganz auf ihre Kosten. Bei den Extras ist vor allem das interessante movieIQ-Feature zu erwähnen, das - Internetverbindung vorausgesetzt - parallel zum Film auf Wunsch interessante Hintergrundinfos einblendet

Kurzes und knappes Gesamtfazit: Ein unterdurchschnittlicher Film auf einer überdurchschnittlichen BluRay-Disc.

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Aufguss-Mischmasch ohne roten Faden.
Von Thomas Knackstedt
Scott Charles Stewarts -Legion- liest sich vom Klappentext her ganz interessant und ist nicht schlecht besetzt. Nach Ansicht des Films wurden mir persönlich allerdings mehrere Dinge klar: Stewart scheint ein bekennender Fan von John Carpenters -Assault Anschlag bei Nacht- zu sein. Anders lässt sich das Belagerungsszenario im Film kaum erklären. Aber auch -Terminator- hat es Stewart angetan. So lässt er seinen Hauptdarsteller, wie seinerzeit Jung-Arnie, mitten in L.A. aus dem Nichts materialisieren; natürlich im Regen. Von der einsamen Tankstelle in Paradise Falls und der Babygeschichte samt Kulisse sind es dann bis Sarah Connor und ihrem zukünftigen Retter der Menschheit nur noch ein paar müde Gedankensprünge. Man kann Stewart allerdings auch nicht zu Gute halten, dass seine -Legion- diesen Vorgängern auch nur ansatzweise bis auf Kniehöhe reichen würde.
So kann ich -Legion- letztendlich nur als misslungen bewerten. Die letzte Frage, die ich mir stellte war: Wieso spielt Dennis Quaid(leider schon wieder) in so einer "Nicht Fisch nicht Fleisch Geschichte" mit? Mit seiner filmischen Reputation hätte er das eigentlich nicht nötig.

Der Engel Michael erscheint auf der Erde. Er will ein ungeborenes Kind beschützen, denn: Gott will die Menschen fallen lassen. Die wissen noch nichts von ihrem Unglück. In der Mojavewüste liegt die einsame Tankstelle Paradise Falls. Dort arbeiten Bob(Dennis Quaid), Charlie(Adrianne Palicki) und Jeep(Lucas Black). Charlie ist hochschwanger. Urplötzlich wird die Tankstelle von der Außenwelt abgeschnitten. Kurze Zeit später versucht eine verrückte alte Dame, die über unwahrscheinliche Kräfte verfügt, die Menschen in Paradise Falls zu töten. Aber das ist erst der Anfang. Als Michael den Menschen in Paradise Falls zu Hilfe eilt, ist es schon fast zu spät. Die Dämonen des Himmels nähern sich. Und sie haben nur ein Ziel: Sie wollen Charlies Baby...

Es ist kaum zu glauben, wie es Scott Charles Stewart geschafft hat so viele unterschiedliche biblische Themen kreuz und quer durcheinander zu wirbeln, ohne auch nur ansatzweise Sinn in die Story zu bekommen. Vor allem der fehlende rote Faden ist eine filmische Katastrophe. Was da zwischen Gott, den Engeln und den Menschen passiert, verschließt sich dem logischen Verstand.

Als schmerzlindernd kann lediglich verbucht werden, dass es ein paar nette Actionszenen gibt und die Schauspieler ihr Bestes geben. Das reicht allerdings nicht, um diese engelsgleiche Bruchlandung in einen guten Film zu verwandeln.

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