My Name Is Earl - Season 1 [4 DVDs]
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(50 Kundenrezensionen )
Produktinformation
- Verkaufsrang: #4617 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2009-02-20
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Anzahl Disks: 4
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch
- Anzahl Disks: 4
- Länge: 624 Minuten
Beschreibung
Kurzbeschreibung
Earl Hickey ist ein Kleinkrimineller, der sich mit gelegentlichen Gaunereien mehr schlecht als recht über Wasser hält, bis sich eines Tages alles für ihn ändert. Earl kauft sich ein Rubbellos und gewinnt damit 100.000$. Doch die Freude währt zunächst nicht lange, denn er wird von einem Auto angefahren und verliert das Los. Als er dann im Krankenhaus liegt sieht er im Fernsehen Carson Daly, der von Karma redet und wie es das Leben der Menschen beeinflusst. Earl ist fasziniert von dieser Idee und will sein Leben nun ganz nach dem Karma ausrichten. So verfasst er eine Liste mit allen schlechten Dingen, die er jemals getan hat und nimmt sich vor, diese nach und nach wieder gut zu machen. Schon nachdem er den ersten Punkt auf seiner Liste abhaken konnte, bekommt er die Bestätigung, dass er auf dem richtigen Weg ist, denn er findet wie durch ein Wunder sein Lotterielos wieder und ist nun um 100.000$ reicher. Dieses Geld benutzt er fortan um seine Liste nach und nach abzuarbeiten...
Episoden:
Disc 1:
01 Kein Zufall
02 Zwei Jahre als Geschenk?
03 Ein 3000-Dollar-Dilemma!
04 Ich war nicht tot, nur genervt
05 Unser Lehrer Earl
06 Steigen Sünden im Wert?
07 Erschlichenes Bier
Disc 2:
08 Kopfball für die Braut
09 Senior gegen Junior
10 Lasst uns froh und verlogen sein
11 Problemkinder jung und alt
12 Karma, wo bist du?
13 In der Höhle der Wurst
14 Wie bekommen wir Oma in den Knast?
Disc 3:
15 Ist das Leben nicht schön?
16 Eifersüchtiges Karma
17 Ja, bestraft mich!
18 Überraschung von Schicksal
19 Als beim Weltuntergang die Welt nicht unterging...
20 Ein Gespenst kehrt zurück
21 Kopfgeldjägerin gegen Luder
Disc 4:
22 Glück ist eine Frage des Wollens
23 Blei im Hintern
24 Arm und ärmer
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Comedy der etwas anderen Art
Von K'ster
Ich hatte das Glück bei einem USA-Aufenthalt den Serienstart damals mitzuerleben, wenn auch zufällig. Bereits nach der ersten Folge war mein Interesse geweckt, bei einer Sitcom die irgendwie vieles anders macht und politisch nur selten korrekt daherkommt.
Wie bei Scrubs fehlt das Lachen im Hintergrund. Fand ich schon bei JD & Co. gut so, denn letztlich entscheide ich gern selbst wann ich etwas lustig finde;)
Die Besetzung ist ein mehr als gelungener Glücksgriff. Jason Lee, dem Vernehmen nach musste man ihn erst zu der Rolle überreden, hält größtenteils die Fäden in der Hand. Mit einer Mischung aus Naivität, unbedingtem Willen(seine Taten wieder gut zu machen) und einem anfangs gewöhnungsbedürftigen Charme funktioniert er als Hauptfigur bestens.
Heimlicher Star der Serie ist aber meiner Meinung nach Jaime Pressly. Ihre "Joy" ist vor allem am Anfang(so gesehen auch im weiteren Verlauf) ein zickiges Biest und Earls Gegenspielerin. Im Lauf der Serie gönnten die Autoren der Figur auch einige Entwicklungen und so wächst sie einem doch schnell ans Herz. Pressly, die zurecht mit dem Emmy ausgezeichnet wurde, spielt ihre Rolle völlig "over the top", es macht einen Riesenspaß ihre neuesten "Schandtaten" zu sehen und wie sie damit umgeht, wenn diese ... natürlich ... schief gehen ;)
Überhaupt wird hier ein wie ich finde sehr unterhaltsames Bild der "White Trash"-Bevölkerung in den Staaten gezeigt. Sicherlich völlig übertrieben, aber so manches Körnchen Wahrheit wird sicherlich dahinter stecken. Viele der gezeigten Personen könnte man zunächst nur für "asozial" halten, genau darin liegt auch die Gefahr beim ersten Anschauen. Man sollte sich schon bewusst werden, dass ganz bewusst Konventionen gebrochen werden und so manche schräge Nebenfigur nicht bitter ernst gemeint ist.
Zur Handlung ganz fix: Earl, ein Kleinkrimineller aus der örtlichen Wohnwagensiedlung, gewinnt im Lotto, wird prompt vom Auto überfahren und glaubt fortan, dass das schlechte Karma der Grund dafür ist. Also entschließt er sich, nun seine früheren Schandtaten wieder auszubügeln um "einfach ein besserer Mensch" zu werden. Dabei helfen ihm sein Bruder Randy(ich nenne ihn das Superhirn*rofl*), die illegal "eingewanderte" Catalina, seine Ex-Frau Joy(wobei Hilfe vielleicht das falsche Wort ist), deren neuer Ehemann "Crabman" und nach und nach noch mehr schräge Gestalten.
Auf den ersten Blick scheinen die Figuren nicht sonderlich sympathisch, doch das ändert sich sehr schnell, war zumindest bei mir so. Die Serie ist erfrischend unkonventionell und teilweise schön bissig, wenn das amerikanische Justizsystem, die Wirtschaft, Politik usw. karrikiert wird, teilweise mit sehr simplen aber umso ehrlicheren Mitteln. Wenn z.B. Earl eine Steuerschuld begleichen will, ihm der unflexible Beamtenapparat aber nur bürokratische Stolpersteine in den Weg legt, ist Schmunzeln angesagt. Und das wird man sehr oft.
Highlight der ersten Staffel war für mich die Y2K-Folge, wo unsere "Helden" zur Jahrtausendwende mit dem Weltuntergang rechnen und durch diverse Umstände dann auch wirklich überzeugt sind, die letzten Menschen auf dem Planeten zu sein.
Auch die Gaststars sind nicht von schlechten Eltern, allen voran Giovanni Ribisi als cholerischer Ganove.
Genug geredet, ich kann die Serie allen nur wärmstens ans Herz legen. Mit der sicherlich ebenfalls sehr lustigen und gelungenen, aber insgesamt doch konventionelleren Kult-Serie "King of Queens" würde ich sie dennoch nicht ganz vergleichen.
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
My Name is Earl
Von Mardermolch
Ab dem ersten Drittel der Staffel hatte war ich schon dermaßen hin und weg, dass ich mich gleich über weitere Staffeln informierte und siehe da, es gibt bereits drei weitere, allerdings nicht auf deutsch. Also fluggs den inneren Schweinehund überwunden, auf Englisch umgestellt und zack, wurde gleich noch besser, wenn man sich erst mal an den rauen Südstaaten-Akzent gewöhnt hat.
Worum geht's? Das erzählt die Einleitung (die ich nach über 20 Folgen auswendig kann):
You know that kind of guy that does nothing but bad things an then wonders why his life sucks? Well, that was me.
Everytime something good happend to me, something bad was always waiting around the corner. Karma. That's when I realised I had to change. So I made a list of everything bad I've ever done and one by one I gonna make up for all my mistakes. I'm just trying to be a better person. My Name is Earl.
Also: Kleinganove gewinnt 100.000$ in einer Lotterie, entdeckt das Karma für sich, erstellt eine Liste mit allen schlechten Sachen und arbeitet jede der je 20minütigen Folgen mindestens einen Punkt davon ab. Natürlich klappt das nicht immer und es kommen auch immer wieder neue Punkte hinzu.
Im Kern handelt die Serie von Earl und seinem stumpfen Bruder Randy, Earl's Exfrau Joy und deren Mann Darnell 'Crab Man'. Dazu kommt die schicke, illegal eingewanderte Putzfrau Catalina und ein paar schrullige Nebencharaktere, die immer wieder auftauchen, wie Didi, die einbeinige Frau, die Earl einst bestohlen hat, Donny Jones, der zwei Jahre im Gefängnis saß für ein Verbrechen, das Earl begangen hatte und jetzt voll resozialisiert ist, oder Kenny James, dem Earl hilft sich als Schwuler zu outen und noch viele andere schrullige Figuren.
Was macht die Serie so besonders? Es ist der Charme, mit denen die Anti-Helden agieren. Es braucht anfangs etwas, um sich an die Ecken und Kanten zu gewöhnen, aber nach und nach arbeitet das Drehbuch immer mehr Facetten aus den anfangs eindimensional und einfach gestrickt scheinenden Charakteren heraus. Schließlich wächst einem sogar die kratzbürstige Proll-Lady Joy, fabelhaft verkörpert von Jamie Pressley ans Herz, die anderen Figuren, wie der einfältige, aber herzensgute Crabman oder der stoische und gutmütige Earl tun dies ohnehin schon nach kurzer Zeit.
Zudem wird die ganze Geschichte um das Karma, bei dem es im Kern um das Gesetz der Anziehung geht, also dass man unter anderem so, wie man in den Wald hineinschreit, es auch wieder herausschallt, stets in sich schlüssig erzählt wird, ohne dass je der Moralapostel seine Sandalen anziehen müsste.
Obwohl es sich eigentlich streng genommen um eine Sitcom handelt, gibt es gottgesegnet kein Publikums-Gelächter. Der Humor sitzt, ist teilweise tiefschwarz und spielt mit gängigen Klischees über durchschnittliche amerikanische Bürger und den Staat, denen damit mehr als einmal der Spiegel vorgehalten wird.
Sehr lustig auch die Bonusfolge 'Bad Karma', die zeigt, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn Earl sich nicht dem guten, sondern dem schlechten Karma verschrieben hätte. Diese ist auch auf der deutschen DVD nur auf Englisch, wohl dem also, der schon vorher die Sprache gewechselt hat.
Wie dem auch sei, wer auf der Suche nach guter, anspruchsvoller Unterhaltung ist, die ohne Mord, Totschlag und Drama auskommt, bei der alle immer gut drauf sind und es immer ein Happy End gibt, der kann beherzt zugreifen, vor allem weil Amazon den Preis kürzlich von 40 auf etwas mehr als 20 Euro gesenkt hat.
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Karma ist 'ne lustige Sache!
Von R. Speier
Mittlerweile fällt es schwer eine gute Sitcom im Fernsehprogramm zu finden. Viele wiederholen sich oder verlieren mit der Zeit an Witz. Doch dann tauchte im Juli 2008 "My name is Earl" im Freitagnachtprogramm auf und ich konnte mich vor Lachen nicht halten. Nach bereits vier Wochen wurde Earl leider wegen mangelnder Einschaltquoten wieder abgesetzt.
Im Oktober 2009 (also über ein Jahr später) fand die Serie jedoch wieder Einzug im deutschen Fernsehen und ich kam nicht umher mir die erste Staffel auf DVD zu besorgen und was einen dort erwartet ist einfach grandios.
Keine Serie hat es bisher bei mir geschafft konstant für Lacher zu sorgen und das in jeder Episode. Alle Charaktere haben eine enorme Tiefe. Die Brüder Earl und Randy Hickey, sowie Darnell "Crabman" Turner, sind absolute Sympathieträger.
Alleine der Grundstein der Story ist einfallsreicher und genialer als die Story manch gutdurchdachter Komödie. Gerade Ethan Suplee (bekannt aus American History X, Butterfly Effect und Unterwegs nach Cold Mountain) sorgt für genügend Lacher und überrascht den Zuschauer auch oft mit seiner sensiblen Art, die man ihm anfangs gar nicht zutraut. Jason Lee als Earl spielt seine Rolle geradezu perfekt.
Das Auftreten von Gaststars darf in einer erfolgreichen Sitcom natürlich auch nicht fehlen (wie z.B. Juliette Lewis, Beau Bridges und Giovanni Ribisi) und alle passen perfekt in die Serie.
Desweiteren freut es mich, dass endlich die zweite Staffel auch in Deutschland erscheinen wird. Auf Grund der Anlaufschwierigkeiten wurde das Release damals vorerst gecancelt. Aber nun scheint der Erfolg auch in Deutschland nicht mehr zu übersehen sein.
Freunde des guten Humors, welche die Standardsitcoms im Nachmittagsprogramm schon nicht mehr sehen können und auf der Suche nach einer innovativen, unterhaltsamen und vorallem lustigen Sitcom sind, kann ich "My name is Earl" nur empfehlen, aber vorsicht:
ES MACHT SÜCHTIG.
Wer die Staffel dann in einem Durchlauf schaut, muss sich leider noch bis Mai damit begnügen, doch dann erscheint auch endlich die ersehnte zweite Staffel.
Karma ist halt 'ne lustige Sache.