Percy Jackson - Diebe im Olymp
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(93 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
Eigentlich hätte es ein ganz normaler Schulausflug im Leben von Percy Jackson werden sollen. Aber als sich seine Mathelehrerin in eine rasende Rachegöttin verwandelt und über ihn herfällt, ahnt er, dass hier irgendwas nicht stimmt und ihm große Gefahr droht. In letzter Sekunde kann er sich in das Halbgott-Camp retten und lernt plötzlich eine ganz neue Welt kennen. Percy erfährt, dass er einer von ihnen ist ein Halbgott und besondere Fähigkeiten besitzt. Und die hat Percy schon bald dringend nötig. Denn er wird beschuldigt, den Herrscherblitz von Zeus gestohlen zu haben. Gemeinsam mit seinen Freunden Grover, einem Satyr, und Annabeth, einer Tochter der Athene, begibt er sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Herrscherblitz und dem eigentlichen Dieb. Darsteller: Logan Lerman, Sean Bean, Brandon T. Jackson, Pierce Brosnan Regie: Chris Columbus
Produktinformation
- Verkaufsrang: #823 in DVD
- Marke: Unbekannt
- Erscheinungsdatum: 2010-07-16
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
- Länge: 113 Minuten
Beschreibung
VideoMarkt
Percy Jackson ist 17 und ein ganz normaler amerikanischer Schüler, als er eine erstaunliche Entdeckung macht. Er ist der Sohn des griechischen Gottes Poseidon und in großer Gefahr. Denn Poseidons Bruder Zeus beschuldigt Percy, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben. Bringt er ihn nicht zurück, droht die Erde Schauplatz eines vernichtenden Götterkriegs zu werden. Unterstützt von einem Satyr und einer jungen Halbgöttin muss Percy den Dieb finden und seine im Totenreich gefangene menschliche Mutter retten.
Video.de
Chris Columbus, der bereits das Bestsellerphänomen "Harry Potter" erfolgreich im Kino lancierte, führt nun auch einen möglichen Nachfolger im lukrativen Fantasyfranchise großformatig ein. Das erste aufwendige Leinwandabenteuer von Rick Riordans Halbgotthelden Percy Jackson macht alte griechische Mythen einem jungen Publikum schmackhaft. Mit effektlastigen Actionduellen gegen Medusa und anderen mythologische Kreaturen, einem lockeren, humorvollen Ton und einer Starbesetzung, die sich vor dem themennahen "Kampf der Titanen" nicht verstecken muss.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Fantasyspektakel über den Sohn Poseidons, der Abenteuer mit gefährlichen Kreaturen aus der griechischen Mythologie bestehen muss, um seine menschliche Mutter zu retten.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schon wieder Olymp!
Von Billy Wilder
Vorneweg, ich habe die Bücher nicht gelesen und vergleiche also nicht, was im Film anders als im Buch ist!
Zufällig habe ich kurz vorher den "Kampf der Titanen" gesehen und fand den Film eher zum Heulen, bei Percy habe ich mich dafür wenigstens amüsiert, der hier hat nämlich Humor, während sich der andere todernst nimmt, und das ist immer ein Fehler..
Die Handlung ist relativ einfach erzählt:
Auch im 21. Jahrhundert existieren noch die olympischen Götter und Fabelwesen, und es gibt auch Verbindungen zwischen Göttern und Sterblichen, aus denen Halbgötter entstehen... die großen Drei, Zeus, Poseidon und Hades belauern sich gegenseitig, es ist ein Gleichgewicht der Schrecken, wie bei den Großmächten. Jetzt ist das Gleichgewicht gestört, Zeus' Herrscherblitz wurde gestohlen, die Machtverhältnisse geraten ins Wanken, es drohen Krieg und Vernichtung für Menschen und Götter! Hauptverdächtiger ist Percy Jackson, ein amerikanischer Teenager, dessen bisherige Probleme aus häufigem Schulwechsel, Legasthenie, ADHS und einem biersaufenden Stiefvater bestanden. Jetzt bekommt er aber wirklich gigantische Probleme in Form einer Mathelehrerin, die zur Furie mutiert, einer mehrköpfigen Hydra, dem Minotaurus, Medusa und sogar Hades persönlich.
Percy muss die Nachricht verdauen, dass seine Mutter mal etwas mit Poseidon hatte und er deshalb ein Halbgott ist, ab geht es zur Grundausbildung ins Halbblutcamp! Dort lernt er die Kämpferin Annabeth kennen, die ihn erst erbittert bekämpft, aber ihm später zur Seite steht. Sein gehbehinderter Lehrer Brunner entpuppt sich als weiser Zentaur Chiron, sein Freund Grover als ziegenbeiniger Satyr. Das Trio aus Percy, Grover und Annabeth macht sich auf, Percys Mutter zu retten, den Blitz zu finden und das Gleichgewicht der Mächte wieder herzustellen... Sie haben nur wenig Zeit, Zeus selbst hat eine deadline bis zur Sommersonnenwende gesetzt.
Bekloppte Handlung? Kann man so sagen, man muss schon bereit sein, sich auf den Blödsinn einzulassen, dann macht er aber auch Spaß!
Von dem Trio gefällt mir Percy am besten, Grover übertreibt die geile Bocknummer etwas und die Amazone Annabeth haut zwar kräftig drauf, aber zeigt relativ wenig Mimik.
Es gibt ein paar Darsteller, die mir aber wirklich gut gefallen haben, allen voran Uma Thurman als wirklich ultracoole Medusa, in schwarzes Leder gehüllt, mit Riesensonnenbrille, sehr stylish und absolut tödlich..
Dann wäre da noch Hades, der mal wie ein Dämon der Hölle, dann wieder wie ein Heavy metal-Musiker im Frank Zappa-Look daherkommt, immer im Clinch mit Persephone, einer wirklich scharfen Braut, die ihm als Lieblingsargument beim Ehekrieg entgegenkreischt, Womit drohst du, ich bin doch schon in der Hölle!
Charon demonstriert in seinem kurzen Auftritt den Wert von Papiergeld und dass auf Gold doch mehr Verlass ist!
Die übrigen Götter, allen voran Zeus und Poseidon, finde ich recht blass.
Der Olymp ist klassisch gestaltet und auch die Götter sind wie "alte" Griechen gewandet (Wenn sie sich gerade nicht bei den Menschen aufhalten). Gemessen an der olympischen Transvestitenschau in Krampf der Titanen fand ich den altmodischen Götterlook eigentlich recht angenehm. Die Unterwelt ähnelt eher der christlichen Hölle mit entsprechenden Fegefeuern, ist aber von den Bildern her gut in Szene gesetzt.
Die Tricks sind von der Qualität her recht unterschiedlich, die Mischwesen Zentaur und Satyr bewegen sich etwas unbeholfen, da gefielen mir die in Narnia fast besser. Die Hydra war wieder ganz gelungen, grottenschlecht dagegen waren die Höllenhunde, die wie Nacktkatzen mit Reptilköpfen aussahen. Dann schon lieber Fluffy aus HP!
Was mir gefallen hat, waren viele kleine Details, z. B. die Chucks mit Flügeln (bei Hermes entliehen), das Lotus Land Casino mit Lady Gagas Pokerface als Hintergrundmusik. Der Lift im Empire State Building führt in den Olymp, während der Eingang zum Hades in den Hügeln Hollywoods liegt( ein Schelm wer Böses dabei denkt!).. Wenn sich alles zum Guten hingewendet hat, Percys Mutter befreit ist und Percy seine Helden-Ausbildung fortsetzen kann, unbedingt den Abspann abwarten, da wartet noch eine nette Überraschung auf Percys ekligen Stiefvater!
Also, Popcorn-Kino für (Berufs-)Jugendliche mit ein paar netten Gags, ein paar gelungenen Tricks, einigen gutgelaunten Darstellern und ein paar schönen Bildern, familientauglich, wie man es von Chris Columbus gewöhnt ist, selbst die Enthauptung der Medusa verläuft unblutig. Kein Juwel der Filmgeschichte, aber ich habe mich ganz gut unterhalten! Wahrscheinlich muss man aber für den Film in der richtigen Stimmung sein...
An Extras auf der DVD gibt es noch den Crashkurs Geheimnisse der Götter, entfallene Szenen und ein Halbgötter Quiz. Nichts besonders Aufregendes.
57 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Potenzial verfehlt
Von Ben M
Ich möchte vorab betonen, dass ich bei Verfilmungen keineswegs grundsätzlich die Meinung vertrete: "Er reicht überhaupt nicht ans Buch heran!" Ich finde sogar, dass es allerhand sehr gelungene Verfilmungen gibt - allein die Harry-Potter-Filme, um im Genre zu bleiben. Umso erstaunlicher finde ich es, dass gerade bei den Potter-Filmen die Vorlage meist recht umfangreich war und der Kern der Handlung trotzdem getroffen wurde - denn genau der fehlt bei dem vorliegenden Film, wenn man ihn als Adaption bewertet.
Als der Film herauskam, hab ich Kritiken gelesen wie: "Die sind ja viel älter als im Buch!" und "Warum kämpft er gegen eine Hydra, das war doch eine Chimäre im Buch!" Das sind meiner Meinung nach absolute Kleinigkeiten (ich fand es sogar gut, ältere Schauspieler zu nehmen). Und dass Annabeth nun brünett ist, der Schauplatz von St. Louis nach Nashville verlegt wurde usw. - natürlich kann sich ein Regisseur dieser Freiheiten bedienen. Ich kann sogar ansatzweise verstehen, dass einige Charaktere gestrichen wurden, selbst die, die im Buch keine unwesentliche Rolle spielen (Mr. D, Clarisse; bei Ares wird's allerdings schon heikler).
Was jedoch eindeutig fehlt, ist die Grundessenz des Buches. Dazu folgen
******** SPOILER ********
Im Buch weiß Percy nicht, dass seine Mutter bei Hades ist. Das ist schiere Hoffnung seinerseits und dass er loszieht, um den Blitz zu finden, ist eher ein Vorwand, um seine Mutter ausfindig zu machen. Dieses nicht uneigennützige Motiv macht seinen Charakter viel komplexer als im Film, wo er von Anfang an weiß, dass seine Mutter noch am Leben ist.
Gleichermaßen gravierend ist die Szene, die das Kapitel beschließt: Die Reise in den Hades und die anschließende Flucht. Dass die Kids im Film die Perlen finden müssen, die ihnen eine Flucht aus der Unterwelt ermöglichen, ist ebenfalls ein Unterschied, der mich aber nicht stört; wohl aber, dass im Film sein Freund Grover anbietet, in der Unterwelt zurückzubleiben, damit Percy seine Mutter mitnehmen kann. Auch im Buch haben sie nur drei Perlen, aber Percy erkennt, dass er Hades vertrauen muss, dass er seine Freunde braucht, um das Abenteuer zum Abschluss zu bringen - und dass er seine Mutter zurücklassen muss. Das zeigt Reife und macht die Handlung sehr viel tiefer.
Der jedoch größte Fehler von Chris Columbus bestand darin, Kronos aus der Handlung zu streichen - Kronos, der Vater der drei großen Götter Zeus, Poseidon und Hades, der von seinen Söhnen pulverisiert und in den Tartarus (die tiefsten Ort der Unterwelt) verbannt wurde und nun nach einer Ewigkeit Götter und Halbgötter rekrutiert (darunter Ares und Luke), um zu neuem Leben zu erwachen und die Götter vom Olymp zu stoßen. Kronos ist das Böse, die Kraft, die alles übersteigt, und die der Buchreihe erst den rechten Antrieb verleiht - denn man gibt Luke ja nicht in Buch 1 gleich auf. Im Film hingegen existiert kein Kronos und Luke ist der Oberbösewicht mit einem reichlich albernden Motiv - er ist beleidigt und meint, es sei an der Zeit, dass die Götter in den Ruhestand gehen. Seine tiefe Verbitterung als Sohn von Hermes, sein wahres Motiv, sich mit dem Bösen einzulassen - nichts davon ist im Film vorzufinden.
******** SPOILER-ENDE ********
Die Stärken des Films sind das Tempo und die Darsteller, sogar Pierce Brosnan überzeugt als Zentaur. Für die Schauspieler bekommt der Film dann auch noch einen dritten Stern, als Verfilmung an sich hat er mehr als zwei auf keinen Fall verdient. Aber wenn man die Buchvorlage außer Acht lässt, ist er sicherlich ein spannender Fantasy-Film vor allem für junge Leute.
Natürlich ist Columbus' Gedankengang einleuchtend: Ist Percy Jackson ein Flop, so funktioniert der Film als Stand-Alone wunderbar. Und kommt doch noch eine Fortsetzung, kann man ja Kronos doch noch irgendwie einflechten. Nichtsdestotrotz entreißt er der Story damit den Grundkern und macht ein visuelles Actionspektakel daraus, das den großen Stars Sean Bean und Uma Thurman natürlich extra screening time gewährt, und eher durch die Monster besticht als durch die Handlung. Damit ist Percy Jackson, wie ein US-Kritiker so passend schrieb, "not only a lot less funnier than the book, it's also a lot less fun."
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
völlig unangemessen, platt, sinnlos dramatisiert - extrem ärgerlich!
Von malucasu
Vorweg: Die Bücher sind super! Der Film fällt dagegen völlig ab: die Charaktere sind eindimensional, die Story ist platt und unabhängig vom Buch fast frei erfunden und einseitig auf Effekthascherei ausgelegt, auf die Geschichte der Charaktere und deren vielschichtigere Beziehungen wird total verzichtet. Auch ohne Buch ist der Film schon schlecht, doch Fans der Bücher sollten die Finger davon lassen.
Es ist erstaunlich, dass Rick Riordan nicht gegen dieses Machwerk geklagt hat!