Prince of Persia: Der Sand der Zeit
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Produktbeschreibung
Beschreibung:
Viele Jahre, nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet, und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um die skrupellosen Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Alfred Molina, Ben Kingsley, Gemma Arterton
Regisseur(e): Mike Newell
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Ungarisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Ungarisch, Bulgarisch, Arabisch, Rumänisch
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Walt Disney
Erscheinungstermin: 30. September 2010
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 111 Minuten
Produktinformation
- Verkaufsrang: #343 in DVD
- Marke: Unbekannt
- Erscheinungsdatum: 2010-09-30
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch, Ungarisch, Bulgarisch, Arabisch, Rumänisch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 111 Minuten
Beschreibung
Movieman.de
Sicher, man sollte bei einem Film, der einerseits eine Videospieladaption ist, andererseits als Sommer-Blockbuster konzipiert wurde, nicht allzuviel erwarten, aber irgendwie würde man sich selbst bei einer vorhersehbaren und keine Konvention auslassenden Geschichte die eine oder andere Überraschung wünschen. In PRINCE OF PERSIA gibt es eine solche jedoch nicht. Stattdessen leistet das Wüstenabenteuer Dienst nach Vorschrift, was heißt: Story nach Schema F, Reißbrettfiguren, teils alberne Dialoge, gute und mitunter auch weniger gute Effekte. Dazu der eine oder andere Spruch, viel Action und ein wenig Humor. Fertig ist die Blockbuster-Melange. PRINCE OF PERSIA ist nicht wirklich schlecht. Er ist aber auch nicht wirklich gut. Er ist einfach da. Ein filmisches Neutrum, mit dem sich zwei Stunden mehr oder minder unterhaltsam totschlagen lassen. Verlässt man das Kino, hat man auch schon so gut wie alles vergessen, was der Film abgespult hat. Was bleibt hängen? Gemma Arterton sieht süß aus, Jake Gyllenhaal ist als Actionheld wider Erwarten ganz gut, Ben Kinglsey erinnert mit seiner Arbeitsverweigerung an seine Leistung in BLOODRAYNE, und persischer Parcours ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Fazit: Passables Effektspektakel mit viel Action, aber wenig Herz
Moviemans Kommentar zur DVD: Der Prinz aus Persien gibt sich optisch bestens gelaunt und überzeugt auch in überbelichteten weißen Himmeln nahezu rauschfrei. Auch wehender Wüstensand kann man bestenfalls im Ansatz vorwerfen, dass es zu einer mickrigen Blockbildung kommt. Auch der Kontrastumfang zeigt des Königs Gesicht im Schatten auch noch gut konturiert und ohne ins dunkelgrau zu schweifen. Allerdings kommt es in Schwenks in der Dunkelheit (08.40) immer wieder zu leichten Nachzieheffekten und Bewegungsunschärfen. Kleine Details in Gesichtern werden auch nicht so klar herausgebildet, wie man es für eine solch teure und moderne HD-Produktion erwarten darf. Jake Gyllenhaals Gesicht (18.45) ist hier ein gutes Beispiel. Der DTS-HD-Ton entfaltet sich kraftvoll im Hörraum und vor allem der Bassbereich geht tieeef hinab, etwas wenn sich das schwere Tor von Alamut öffnet. Auch gibt es eine Unmenge Effekte von den hinteren Kanälen. Einzig das homogene Zusammenspiel von Vorn und hinten Bild keine akustische Einheit. Es bleibt stes ein Loch in der akustischen Mitte zwischen Sitzplatz und Bildschirm. Freunde von Zusatzinfos dürfen sich an einem filmlangen Bonusmode erfreuen, der via eingeblendetem Dolch zusätzliche Informationen zum Film freigibt. Nach Ansicht kehrt man bequem wieder zum Film zurück. Die zusätzliche Bankettszene ist nett, aber auch nicht wirklich interessant. --movieman.de
VideoMarkt
Viele Jahre, nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet, und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um die skrupellosen Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.
Video.de
Ganz nach karibischem Rezept, das mit Johnny Depp schon in mehreren Teilen gekocht wurde, verschweißt auch die neueste Großproduktion von Jerry Bruckheimer Action, Romantik und Fantasy zu einer neuen Franchiseeröffnung. Diese adaptiert Jordan Mechners klassisches Videospielserie, und erzählt eine Geschichte, ähnlich manch anderer aus "Tausendundeinenacht", die trotz qualitativ unterschiedlicher Spezialeffekte und der fehlenden Exzentrik eines Captain Sparrow mit entspanntem Grundton wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Aladdin trifft Prinzessin Leia
Von Billy Wilder
Lieber gut geklaut als schlecht ausgedacht...!
Der Betteljunge, der zum Prinzen wird, erinnert an Aladdin; die scharfzüngige Prinzessin an Leia, wenn sie sich mit Han Solo verbale Duelle lieferte; die Filmmusik könnte aus Lawrence von Arabien stammen....
Die Figuren sind eben keine facettenreichen Charaktere, sondern repräsentieren einfach bestimmte Charakterzüge: der gewitzte Händler und Dieb; der jugendliche Held; die schöne, mutige (emanzipierte) Prinzessin; der verschlagene Verschwörer, der ruchlose Mörder usw., ist eben in jedem Märchen so.
Am faszinierendsten fand ich die üppige Bilderflut, so stellt man sich als Kind den Orient und 1001 Nacht vor!
Die warmen, rotgoldenen Farben, die Wüstendünen mit ihrer Wellenzeichnung, die mächtigen Paläste, die prachtvollen Kostüme, die wunderschönen Pferde...Ich konnte mich an den Bildern kaum sattsehen!
Die Choreographie war 1a, die vielen Verfolgungsjagden, die Kämpfe mit und ohne Waffe (und ohne viel Blutvergießen) waren so perfekt inszeniert, dass man seinen Augen kaum trauen konnte. Oft fühlte ich mich an meinen heißgeliebten Musketierfilm (von Richard Lester) erinnert, der in meinen Augen heute noch unübertroffen ist, was die rasanten und witzigen Kampfszenen angeht!
Die Filmmusik ähnelte der von Lawrence von Arabien, aber bei der wundervollen Wüstenlandschaft war das wohl legitim.
Die Tricks waren in Ordnung, aber ich fand, dass sie nicht unnötig im Vordergrund standen.
Und dann war auch Humor vorhanden, der Held knallt mal bei seine Sprüngen auf den Rücken, die Prinzessin fährt ihm über den Mund, der schmierige Händler wird wunderbar von Alfred Molina dargestellt.
Spoiler
Das Liebespaar wurde schauspielerisch nicht unbedingt gefordert, Gyllenhaals Dackelblick sagte dauernd " Wer möchte mich kleines Streunerhündchen adoptieren?" und Artertons dominante Oberlippe erinnerte etwas an die von Liv Tyler, glücklicherweise musste Gemma aber nicht so tranig agieren wie jene Elfe in Herr der Ringe, sondern durfte öfter mal zur Waffe greifen.
Natürlich war von Anfang an klar, dass der von Kingsley gespielte Onkel der üble Verschwörer ist, bei dieser Synchronstimme und dem Augenmakeup! Aber was solls, ich wollte wissen, wie alles zu dem erwartungsgemäß guten Ende führt, und da sind Zeitreisen immer zu gebrauchen, um Unrecht wieder gut zu machen (siehe Harry Potter 3)
Fazit:
Ab und zu ist diese Art von Popcornkino schön zum Entspannen, diesen Film kann man getrost mit seinen älteren Kindern (ca. 10 Jahre) gucken, ohne viel dabei nachdenken zu müssen. Insgesamt nette Unterhaltung, von Regisseur Mike Newell souverän inszeniert.
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Endlich wieder eine gute Verfilmung
Von Thomas Fischer
Ich bin eigentlich eher skeptisch, wenn es um verfilmte Video-/ Computerspiele geht. Hat es doch bisher eigentlich nur Christophe Gans mit "Silent Hill" geschafft, die Atmosphäre des Spiels im Film zu übernehmen und eine für das Spiel typische Story umzusetzen.
Das ich mir "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" angeschaut habe lag allein daran, das Jerry Bruckheimer als Produzent eingestiegen ist. Und ich muss sagen, das es eine ordentliche Verfilmung geworden ist. Natürlich muss man keine Überstory erwarten. Dennoch ist sie nicht gerade 08/15.
Die Effekte (z. B. der Zeitsprung) sind eine Augenweide und der Soundtrack von Harry Gregson-Williams ist ein Ohrenschmaus. Die deutsche DTS-HD-Spur gibt auch einiges her. Das Bild (AVC) kommt ohne Bildrauschen daher und bietet eine gute Detailschärfe.
Manchmal erinnern die Kletterszenen oder die, in der Dastan in Alamut auf dem Turm steht (mit einem Kameraschwenk um Dastan), sehr stark an Assassins Creed. Doch das macht überhaupt nichts. Solange noch ein mystischer Dolch mit im Spiel ist, ist es ein Prince of Persia ^^
Jake Gyllenhall, Ben Kingsley, Gemma Arteron Alfred Molina und die anderen Schauspieler zeigen sich von einer ihrer besten Seiten. Vorallem passt Jake mit seinen längeren Haaren wirklich sehr gut zum gesamten Bild.
Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist ein sehr gelungener Abenteuer-/Actionfilm, der auch nach mehrfachem anschauen nicht langweilig wird. Man kann sich auch mal den Film anschauen, um die ganzen Details zu betrachten. Von denen gibt es nämlich auch genug.
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Neues im Land aus 1001 Nacht
Von S. Simon
"Prince of Persia" wirkt in Punkto 1001 Nacht Zeit, in der er spielt, in sofern interessant, dass der Kreator der Spielvorlage nicht auf eine bekannte 1001-Story zurückgegriffen hat. Somit vermag die Thematik um den Sand der Zeit im Film bestens zu unterhalten.
Die Story um Prinz Dastan, der zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird und sich mit der reizenden Prinzessin Tamina - Hüterin des Sandes der Zeit, der eine wichtige rolle spielt - zusammentut, ist flottes Abenteuerkino, das gut unterhalten will und dem das bestens gelingt. Doch geht es hier auch nur um Unterhaltung, Abenteuer, Tempo mit einem Schuß Romanze, das Ganze in tolle Drehorte, Kulissen, Effekte und Kostüme verpackt. Tiefere Charakterzeichnung findet allerdings nicht statt.
Als flotter Abenteuerstreifen ist der Film auf ganzer Linie gelungen, aber man darf sich nicht die Klasse von Abenteuerstreifen wie "Die Mumie", "Fluch der Karibik" oder "Indiana Jones" erwarten. Dazu geht dem Film denn die besondere Note doch zu sehr ab. Doch wer einen alten Abenteuerstreifen wie "Der Dieb von Bagdad" z.B. mochte, der könnte sich auch mit "Prince of Persia" anfreunden.