Robin Hood [Director's Cut]
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Produktbeschreibung
Robin Longstride ist Bogenschütze im Heer von Richard Löwenherz, bis ihm der Tod des Königs und seines Vertrauten Robert Loxley eine neue Bestimmung zuweist. Um die Krone nach England bringen und Loxleys letzten Wunsch erfüllen zu können, nimmt Longstride die Identität Loxleys an. Auf Wunsch ihres Schwiegervaters lässt Loxleys Witwe, Lady Marion, Longstride das Erbe ihres Mannes antreten. So wird aus einem einfachen Mann ein Held, der Marians Leben und das eigene verändern und England im Kampf gegen französische Invasoren einen wird. Darsteller: Russell Crowe, Cate Blanchett, Max von Sydow Regisseur(e): Ridley Scott
Produktinformation
- Verkaufsrang: #710 in DVD
- Marke: Unbekannt
- Erscheinungsdatum: 2010-09-23
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Director's Cut, Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Türkisch
- Länge: 149 Minuten
Beschreibung
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Bevorzugung erdiger Farbtöne dient dem düsteren Stil des Filmes. Die Sättigung ist bewusst reduziert und so ist man zwar gut auf die Zeit der Ritter eingestimmt, aber so richtig Freude kommt beim Anblick auch nicht auf. Erfreulich ist die Tatache, das Robin Hood, nur marginales Rauschen entwickelt und sehr ruhig läuft. Die Schärfeentwicklung ist von großer Detailtiefe im Nahen wie im Hintergründen. Der Sound der englischen DTS-Master HD-Tonspur ist ein wenig drückender und bietet in Actionszenen ordentlich Punch, gegenüber der deutschen Tonspur. Andererseits bleiben alle Tonspuren die letzte Oktave, die finale Dynamik, die für solch einen Film üblich ist, schuldig. Ruhige Momente klingen in den Dialogen sehr körperhaft und sonor, aber auch nur wenig luftig. In den Extras findet sich "Die Kunst von Nottingham". Dem untergliedern sich Fotogalerien über das Produktionsdesign, die Kostüme, sowie Storybords. Das ist alles nett, aber relativ langweilig dargeboten. Die Doku zum Produktionsdesign enthält eine Einleitung. Den gut 16 Minuten längeren Directors Cut muss man sich nicht antun. Die 140 Minuten Kinofassung ist bereits ausführlich, so dass man sich die verlängerten und zusätzlichen Szenen nicht antun braucht. --movieman.de
VideoMarkt
Robin Longstride ist Bogenschütze im Heer von Richard Löwenherz, bis ihm der Tod des Königs und seines Vertrauten Robert Loxley eine neue Bestimmung zuweist. Um die Krone nach England bringen und Loxleys letzten Wunsch erfüllen zu können, nimmt Longstride die Identität Loxleys an. Auf Wunsch ihres Schwiegervaters lässt Loxleys Witwe, Lady Marion, Longstride das Erbe ihres Mannes antreten. So wird aus einem einfachen Mann ein Held, der Marians Leben und das eigene verändern und England im Kampf gegen französische Invasoren einen wird.
Video.de
Ridley Scotts fünfter Film mit Russell Crowe folgt den Spuren seines Epos' "Königreich der Himmel". Erneut geht es um das Antreten eines Erbes und eine tragende Vater-Sohn-Dynamik im Rahmen eines aufwendigen Ausstattungs- und Actionfilms mit beeindruckenden Bildern. Nur in seiner inszenatorischen und visuellen Kompetenz wahrt Scott die Tradition, sonst beschreitet dieser Robin Hood mit vertrauten Figuren neue Wege, verzichtet auf das verspielt Abenteuerliche früherer Verfilmungen und entzaubert den Mythos durch Realismus.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
57 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich müsste das ein toller Film sein...
Von Minerva
... ein guter Regisseur, mit Russel Crowe und Cate Blanchett gute Schauspieler, schöne Landschaften, gut inszenierte Schlachten, die an Gladiator erinnern, eine Liebesbeziehung, eine neue einfallsreiche Story und eine Portion Humor. Doch irgendwie fehlte mir etwas. Es machte sich eine gewisse Langeweile in mir breit und ich fragte mich, woran das lag.
Ich überlegte eine Weile, dann kam es mir: Es fehlen beeindruckende Szenen, die einen Film unverwechselbar machen. Szenen, in denen der Hauptdarsteller die Emotionen des Zuschauers weckt, Szenen, wegen denen man einen Film immer wieder anschaut. In Gladiator gab es einige davon. In diesen Film, für mich keine. Kein wirklich packender Kampf, keine mitreißende Rede und keine erregende Liebesszene.
Die durchaus interessante Story: Als König Richard Löwenherz auf der Rückkehr von den Kreuzzügen stirbt, nimmt Robin Longstride die Identität des sterbenden Robert Loxley an und bringt die Königskrone nach England. Robert Loxleys blinder Vater möchte, dass Robin dessen Identität auf Dauer annimmt und so tut, als ob er mit Lady Marian, Roberts Witwe, verheiratet wäre, damit Marian nach dem Tod von Roberts Vater die Güter behalten kann. Derweil sind die Staatskassen des neuen Königs Lord John leer, deshalb bürdet er seinen Untertanen noch mehr Steuern auf. Er schickt seine Steuereintreiber auch zu den Loxleys...
Fazit: Ein perfekt inszenierter mittelalterlicher Abenteuerfilm, dem das gewisse Etwas fehlt.
246 von 307 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Am Ende wird es Dunkel...
Von M. Nowak
Ein erfrischender Anfang, technisch einwandfrei und mit den ersten Minuten steigt die Lust auf ein tolles Mittelalter-Epos, eine Zeit "vor" Robin Hood, die sonst nie beleuchtet wurde.
Geschichtlich ist der Film sicher nichts - denn die Invasion der Franzosen gab es nie (es war John, der mehrmals versucht hat Frankreich zu überfallen) und ob sich auch wenn nicht beliebt ein Prinz so dämlich aufgeführt hatte, lässt man am besten unbeantwortet. Abgesehen vom hin und her wärend des Films, war er doch akzeptabel und ein netter Film für Zwischendurch - sogar sehenswert. ABER ... dann kann man alles in nur wenigen Minuten völlig zerstören!
-Spoiler-
Die Franzosen stranden an der Küste. Wer jetzt glaubt dass Ruderboote anlege, Tross und Soldaten ausgeladen werden, Kisten geschleppt werden usw. der wird eines Besseren belehrt. Es kommen D-Day mässig Landungsboote auf den Strand geschippert, der abgesehen davon in einer kaum zugänglichen mit Steilklippen umgebenen Bucht liegt (wer landet denn dort bitte?). Kein Tross, keine Kisten und Fässer, Nachschub usw... nur Soldaten Schwer schwingend, die auf herunterfallenden Klappen auf den Strand stürmen -mit Kriegsschrei usw. Wohlgemerkt, der Strand ist leer, keiner da. Sie greifen quasi im Sturm das Nichts an - muss man hierzu noch was sagen? Erst dann zeigt sich der Feind.
Zwar ist hier die Stimmung schon gestorben aber man kann dem ganzen Übel ja noch iens drauf setzen - jaja das geht! Man nehme eine Frau und stecke sie in Plattenrüstung, welche dann schwertschwingend auf den Strand geritten kommt - im Schlepptau eine Horde wilder Waisenjungen auf Ponies, die dann höchst erfolgreich an der Schlacht teilnehmen. Dem ganzen Klabauk und Schwachsinn nicht genug müssen sich Robin und Maid Marian mitten in der Schlacht auch noch küssen. Ich frage mich da wirklich wer so einen Müll absegnet?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Rise and rise again until lambs become lions
Von Barbara B.
Wer bei Robin Hood mit der Einstellung Crow + Scott = Gladiator herangeht, der wird wirklich enttäuscht und gibt nur 3 Sterne. Das Drehbuch kommt von Helgeland (Knights Tale) und damit der Aufbau des Films. Helgeland recherchiert hervorragend für seine Filme und der Reiz liegt darin, Wahrheit in Fiktion zu 'verstecken'. Frei nach Helgelands Motto: 'Ich zeige verschiedene Personen gleichzeitig, es kann sich jeder Zuseher selbst aussuchen, auf welchen Darsteller/Handlungsstrang er sich konzentriert'. Zur Auswahl stehen (die fiktive Person) Robin Hood, die Entstehung der (realen) Magna Charta, die (realen) Streitigkeiten um King Johns zweite Frau mit dem König von Frankreich, die recht bewegte Familiengeschichte von King John angefangen mit seiner Mutter Eleonore von Aquitanien, erst Königin von Frankreich dann England, William Marshal (der mit 70 noch in Rüstung auf dem Schlachtfeld gekämpft hat) und weitere.
Der Reiz dieses Films liegt in kleinen Szenen und wunderbaren Wortspielen.
Sir Walter: 'I feel invigorated. I woke this morning with a tumescent glow. Eighty-four! A miracle.' Und das gespielt von einem wunderbaren Max von Sydow.
Robin: A good knight. Marion: Short, but sweet. Robin: I mean, he was a good knight. A good knight-at-arms, a soldier. Marion: Oh, yes, my knight-in-arms, even so. And I in his.
Bei einem Crow-Film kommt man nicht um ein Schlachtengetümmel herum.
Ich halte die Schlacht für überflüssig, aber sie ist drin und sie beginnt in der Morgendämmerung, also landen die Franzosen im Schutz der Nacht. Es gab natürlich Landungsboote im Mittelalter, nur sahen die Wikingerboote etwas anders aus und es waren auch Kinder im Krieg., wobei man im Mittelalter mit 15 kein Kind mehr war.
Dieser Film ist kein Dokumentarfilm, aber in vielen Punkten historisch korrekt und er ist kein bombastisches Epos, sondern sein Reiz erschließt sich aufmerksamen Zusehern in wunderbaren Kleinigkeiten. Dieser Film ist tatsächlich nach alter, beinahe vergessener Tradition ein Film zum Mitdenken und dafür bekommt er von mir 5 Sterne.