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The Book of Eli [Blu-ray]

The Book of Eli [Blu-ray]
Regisseur(e) Albert Hughes, Allen Hughes

Unverb. Preisempf.: EUR 17,99
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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(213 Kundenrezensionen )

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  • Verkaufsrang: #2506 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2010-08-26
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Format: Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch
  • Länge: 117 Minuten

Beschreibung

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Book of Eli ist farblich stark verfremdet. In erster Linie wurden die Farben deutlich reduziert und dann überlagert, um den Endzeitcharakter des Filmes zu untermauern. Das hat auch beträchtlich und wie es scheint ebenfalls gewünschte Einbußen beim Kontrastumfang zur Folge. Kommt Eli bei 28.20 in die Bar, dann ist seine dunkle Haut vom Hintergrund kaum unterscheidbar. Die Wände im Hintergrund der Bar sind ebenfalls nur schemenhaft auszumachen. Die Bildschärfe ist enorm groß und so werden auch feinste Details in nahen Gesichtern oder am Horizont abgebildet, ohne dass es zu Doppelkonturen kommt. Grieseln ist ebenfals nahezu nicht vorhanden, was dem Bild eine fantastische Ruhe beschert. Für die Kompression kommt hier nur die Höchstwertung in Frage, denn es gibt keinerlei sichtbaren Hinweis auf Mängel. Akustisch bringt der DTS-Master HD-Ton eine eher unspektakuläre Raumatmo mit sich, die sich mit der feinsinnigen Wiedergabe von kleinen Effekten und Windgeräuschen begnügt, die sich aber sehr sorgfältig in das vordere Geschehen integriert. Zu jeder Zeit ist der akustische eindruck homogen, wen auch nicht sonderlich höhenreich oder druckvoll. Stimmen fehlt es in der englischen Fassung etwas mehr an Höhen, dafür bietet sie etwas mehr Körper. Die Extraauswahl ist trotz deutscher Menüsprache in Englisch gehalten. Die Extras selbst beschäftigen sich wohltuend ohne Selbstloberei und nicht nur mit der Prodution. Sondern man erhält auch Informationen darüber, wie man sich mit der Welt danach, dem Wiederaufbau, wer herrschen wird, auseinander. Alles sehr informativ und deutsch untertitelt. --movieman.de

VideoMarkt
Nach einer durch Krieg ausgelösten nuklearen Katastrophe ist Amerika verwaist und verwüstet. Seit 30 Jahren streift Eli durch ein Land, in dem es nur noch wenige Tiere und Pflanzen gibt. Er verwahrt und beschützt ein Buch, das Hoffnung für den Wiederaufbau der Zivilisation geben, aber auch zur Manipulation der wenigen überlebenden Menschen missbraucht werden kann. Genau zu diesem Zweck sucht es der machthungrige, skrupellose Carnegie, der mit seiner Bande von Halsabschneidern zum größten Gegner von Eli werden wird.

Video.de
Acht Jahre nach "From Hell" kehren die Regiezwillinge Allen & Albert Hughes mit einem düsteren Actionabenteuer zum Kino zurück. Neu geschrieben ist "The Book of Eli" nicht, folgt den Spuren von "Postman", "Mad Max" und anderen postapokalyptischen Spektakeln. Doch diese neue Ausgabe einer oft erzählten Geschichte ist stark bebildert, zeigt konsequenten Gestaltungswillen, angemessene Härte in den Actionsequenzen und hat in Denzel Washington einen Star, der die mythische, cool präsentierte Hauptfigur mit Menschlichkeit erdet.


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

305 von 358 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Eine Sache des Blickwinkels und der eigenen (Vor-)Eingenommenheit.
Von Dimitar Stoykow
Hallo liebe Leser und potentielle Käufer,

zu allererst: ich finde den Film gut. Tolle Optik, gute Hauptdarsteller, universelle Geschichte, überraschend angemessender Schluß.
Natürlich handelt es sich wieder um eine subjektiv objektive Meinung, nichts für ungut.

Erwartung:

Als ich vor Monaten den Trailer zu TBoE gesehen habe, dachte ich nur: "Den Film musst Du sehen, endlich mal wieder ein Kinofilm mit dem Thema Postapokalypse."
So weit, so gut, leider lief der Film nicht im Kino bei uns und so musste ich auf die Erscheinung der DVD warten. Zwischendurch hatte ich den Film ganz vergessen und - und jetzt kommt das eigentlich Wichtige an der Vorgeschichte - ich hat so GAR KEINE Erwartungen an den Film. Ich habe mir weder Making-ofs angeschaut noch irgendetwas zur Handlung durchgelesen. Ich wusste nur Gary Oldman und Denzel Washington spielen mit. Ich hatte keine Ahnung um welches Buch, welchen Helden, welche Geschichte es geht.

Optischer Eindruck:

Die DVD musste also nach dem Erscheinen her. Der große Tag kam und mit ihm die DVD: Kinoabend zu Hause auf dem Sofa.
Ja nun, was soll ich sagen. Der erste Eindruck - optischerweise - war: "Gut gemacht, Jungs." Endlich mal wieder ein schlüssiges Konzept, wo die Optik die Geschichte bedient und nicht nur Mittel zum Selbstzweck ist; passt, wie die Faust auf's Auge. Die Landschaft, die Kamerawinkel, die Art und Weise der Erzählung und die damit einhergehende Kohärenz von Optik, Sound und Geschichte, für mich ein wahrer Augenschmauß. Allein die Eingangsszene, die einen ganz, ganz absichtlich in eine andere Richtung führt. Fallout, blau-grau und düster, kaum Hintergrundgeräusche und dann der Revolver und... na ja, nicht zu viel, sonst würde ich ja vorweg greifen. Jedenfalls geht es danach ganz anders weiter, anders als erwartet (wenn man die Trailer nicht gesehen hat). Der Film bleibt dann auch bis zum Ende seiner Linie treu und mir sind keine Schwächen oder Makel an der so geschaffenen fiktiven Realität aufgefallen. Man spürt die Hitze, kneift automatisch die Augen ein bisschen zu, wenn unsere Protagonisten in das gleißende Sonnenlicht hinaustreten.

Die Extras behaupten zwar, das die Optik was ganz Tolles und Einzigartiges ist und so noch nie dagewesen sei, aber das kann man ruhig unter Hype verbuchen. Natürlich gab es schon andere Filme mit ähnlicher Optik, nehmen wir nur einmal Mad Max, oder die Juggers oder beispielsweise Slipstream (der Film mit Mark 'Luke Skywalker' Hamill). Trotzdem, nach wie vor, tolle visuelle Leistung!

Ballereien und andere Effekte:

Wunderbar gemacht. Ich mag es, wenn sich Effekte demütig der Geschichte unterordnen. Natürlich gibt es das eine oder andere Feuerwerk. Ich würde mir z.B. gut überlegen, mir ein einsam gelegenes Haus in der Wüste zuzulegen, jetzt, da ich den Film gesehen habe. Lieber zahle ich für etwas stabileres mehr, man weiß einfach nie, wer klingeln kommt. Aber, was soll's, Filme dürfen Spezialeffekte haben, und wenn sich diese so schlüssig in den Film einbetten lassen, dann profitiert der Film auch davon.

Schauspieler:

Mein lieber Scholli, das hätte ich nicht gedacht: Denzel Washington als einsamer, wettergegerbter und schweigsamer Suchender und Wanderer. Weniger ist hier eindeutig mehr und so ist sehr ertragreich gewesen, dass die Sprüche und Dialoge dieses Herren bei den Dreharbeiten zusammengestrichen worden sind, wohl von ihm selbst. Ich war ganz erschrocken, als er dann doch sprach. Da sieht man mal wieder bewiesen, was alles nicht unbedingt nötig ist, wenn man andere Mittel nutzen kann. Und das liefert uns eine sehr überzeugende Darstellung von Seiten Herrn D.W. Gestik und Mimik, beide harmonieren fast ausnahmslos mit dem Drumherum und dem, das erzählt werden soll. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und mir persönlich hat Herr D.W. eine seiner bisher stärksten Leistungen abgegeben.

Der Gute ist nur so gut, wie der Böse. Hand drauf. Mr. Gary Oldman hat es mal wieder geschafft, mich zu verblüffen. Ich gebe zu, er war auch einer der Gründe, mir diesen Film anzuschauen. Allerdings spielt er den Bösen ' und das ist nur ein Cliché in diesem Film, denn wirklich gut oder böse gibt es nicht, sondern "nur" menschlich ' bravourös. Klug, gebildet, skrupellos, menschlich und seiner eigenen Hybris verfallen. Was will man mehr. Es gab Momente wo ich gehofft habe, dass sich Protagonist und Antagonist am Ende zusammenraufen. Dass das nicht machbar war, war mir zwar klar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Einfach köstlich: in seiner ersten Szene liest er ein Buch über Mussolini, damit war (mir) alles klar.

Überhaupt ist die Ambivalenz der beiden oben Genannten ein zentrales, wenn auch unterschwelliges Thema der gesamten Geschichte und hat mich die ganze Zeit in ihrem Bann gehabt. Jede Figur in diesem Film hat diese mindestens zwei Facetten. Das hat sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen. Vielen Dank dafür.

Jennifer Beals und Mila Kunis waren in Ordnung. Jennifer Beals kenne ich eigentlich nur aus Flashdance und es war mir ein angenehmes Wiedersehen, sie hat ihre Sache gut gemacht, ich hätte gern etwas mehr von ihr gesehen und von ihrem Charakter erfahren. Dasselbe gilt für Mila Kunis, die sicherlich die meisten von 'Die wilden Siebziger' kennen werden. Sie war stellenweise etwas blass (es geht hier nicht um die Hautfarbe!) neben Herrn D.W., aber sie hat sich redlich bemüht, Schritt zu halten und das ist ihr stellenweise gelungen.

Plot: (Achtung: SPOILER!!!)

Die Grundzüge des Plots sind an sich nichts Neues. Ich sehe Parallelen zu manchem Italo-Western oder manchem Sience-Fiction-Film, gerade den etwas älteren. Was hier jedoch zu sagen ist, ist dass die Geschichte sehr gut umgesetzt wurde. Wir haben hier eine einfach gestrickte Erzählung welche die eine oder andere Tiefgründigkeit durchblicken lässt. Ich behaupte hier sogar, dass uns einiges an Geschichte bzw. Plot vorenthalten worden ist, dass hin und wieder die Akteure unverhofft und teilweise zwar erahnbar aber doch nicht genau nachvollziehbar reagieren, ist ein Indiz dafür, dass hier etwas rausgeschnitten worden ist.

Symbolik: (Achtung: wieder SPOILER)#

Ja, es ist die Bibel, und wisst Ihr was? Es ist mir Wurscht. Ich hätte es zwar besser gefunden, die Leute im unklaren darüber zu lassen, welches religiöse Buch es ist, aber da hätte man so universelle Stellen nehmen müssen, dass es viele nicht verstanden hätten. Egal welches Buch es nun sonst gewesen wäre, immer wären Leute auf die Barrikaden gesprungen und hätten gewettert. Dieser Film ist beileibe keine Predigt. Dass ein Mensch anderen nicht hilft, die in Bedrängnis sind und Gef
ahr laufen, getötet und vergewaltigt zu werden, und das nur um auf seinem Weg zu bleiben, wie er meint, ist keine gute Werbung für eine Religion.
Dass das Buch am Ende erst einmal seinen Platz neben anderen religiösen Büchern findet, finde ich angemessen und ich will mich gar nicht erst darauf einlassen herum zu diskutieren, warum das eine Buch dicker als das andere oder edler gebunden ist. Das können gerne die 'Kirchengelehrten' und Kirchengelehrten übernehmen. Die Aussage des Filmes bleibt dieselbe: Religion hat Macht und man braucht Menschen, um sie zu nutzen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass die Bibel in dem DVD-Menü durch das Kreuz klar als solche erkennbar ist. Da hätte ich mir lieber ein blankes Cover gewünscht. Das ist ein unnötiger Vorweggriff. Im Film wurde das Buch ja lange Zeit aus entsprechend günstigen Kamerawinkeln gezeigt, welche kaschierten, dass das Buch die Bibel ist und was wie darin geschrieben steht. Und diese Doppeldeutigkeit der Brailleschrift war einfach fantastisch. Eine wirklich elegante Lösung, welche mich sehr überrascht hat.

Fazit:

Ich kann diesen Film gerne weiterempfehlen. Er hat seine Wahrheiten, er hat seine Clichés, er hat seine Qualitäten und er hat mich die ganze Zeit an die Mattscheibe gefesselt. Ich habe nicht zwangsläufig an das Christentum oder an die Bibel gedacht, sondern war einfach nur erstaunt, wie ähnlich die Prozesse nach dem Niedergang einer Gesellschaft sein müssen und mich gefragt, ob nicht auch der Glaube an die menschliche Vernunft und deren Möglichkeiten, in das Reich der Religionen gehören. Starker Tobak, huiuiui. (*schmunzel*)
Es ist ein guter Film mit einer stark erzählten Geschichte, die zu unterhalten weiß. Die Schauspieler sind gut gecastet, die technichen Möglichkeiten und Effekte bedienen den Film in einer angenehmen und sehr dienlichen Weise, die dem ganzen Filmerlebnis hier allemal zugute kommt.

Bestes Zitat:

'Es hat schon einmal funktioniert!'

Lieben werden ihn:
Leute, die dystopischer Geschichten mögen
Leute, die Italo-Western lieben
Leute, die auch mal einer Geschichte mit stellenweise wenigen Worten folgen mögen
Leute, die kritischen Betrachtungen zum Thema Religion nicht aus dem Weg gehen

Und nun bedanke ich mich für Eure/Ihre Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen und verbleibe mit den Worten von Herrn Robert E. Howard (Autor von 'Conan'): 'Auf Zivilisation folgt stets die Barbarei, welche die natürliche Lebenform des Menschen ist.'*

*Bitte nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut fest.

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Sehr gut
Von Laura Fuchs
Dieser Film hat zwar einen sehr religiösen Touch aber Denzel Washington verkörpert diese religiösen Outsider besonders gut. Ein sehr spannendes Endzeit Movie mit sehr guter Besetzung und viel Spannung.

60 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Bücher sind ganz lange Briefe an gute Freunde
Von Lothar Hitzges
Mitte des 21. Jahrhunderts haben nur wenige Menschen eine Apokalypse überlebt. Marodierend umherziehende Motorradbanden terrorisieren das Land. In den Städten herrschen Warlords.

In diesem Chaos durchstreift Eli die ehemalige USA. In seinem Reisegepäck sind Proviant, Tauschgegenstände und ein altes Buch aus dem er täglich liest. Das Buch weckt bald die Begehrlichkeit eines Warlords, der alles daran setzt um es in seinen Besitz zu bekommen. Doch Eli ist nicht nur ein weiser, sondern auch ein schlagkräftiger Mann und versteht es immer wieder seinen Häschern zu entkommen.

Die Geschichte verwendet Klischees aus The Postman, Mad Max und Fahrenheit 451. Der einfach gestrickte Handlungsstrang beeindruckt ebensowenig wie die geführten Dialoge. Die Stärke des Films liegt eindeutig in seiner Bildersprache, die an Sergio Leone erinnert. Beeindruckende Szenarien, ausgeschmückt mit interessanten Accessoires und eine extrem langsame Kameraführung mit zahlreichen Totalen. Dies schafft Wohlfühlkino Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.

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