Twilight - Biss zum Morgengrauen
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(48 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
EAN 4010324027573 - Twilight - Biss zum Morgengrauen - Versand von ALLDVD Stuttgart
Produktinformation
- Verkaufsrang: #993 in DVD
- Marke: Unbekannt
- Erscheinungsdatum: 2010-04-15
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, Widescreen, DTS, PAL
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 117 Minuten
Beschreibung
VideoMarkt
Als Bella zu ihrem Vater, Polizeichef im Küstenort Forks, zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell Freundschaften. Nur der coole Edward - bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue - verhält sich distanziert. Dabei fühlt er sich unwiderstehlich von Bella angezogen, doch befürchtet er, sie im Blutrausch zu töten, denn Edward ist wie der Rest seiner Familie ein Vampir. Alsbald kommen sich die Teenager dennoch näher. Als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern auf der Bildfläche erscheint, gerät Bella in Lebengefahr.
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Romantische Vampirgeschichte für Teens, basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer, die von der sich verzehrenden Liebe eines missverstandenen Mädchens zu einem attraktiven Vampir erzählt und von der stimmigen Chemie zwischen den beiden Jungdarstellern Kristen Stewart ("Into the Wild") und Robert Pattinson (Cedric aus "Harry Potter und der Feuerkelch") lebt. War ein Blockbuster in den USA und der erfolgreichste Film im ersten Kinoquartal 2008 in Deutschland.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Aufwühlende Vampirgeschichte für Teens basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Rezension an das gesetztere Publikum, das nicht das x-te Loblied auf Twilight sucht
Von M. A. Kiwitz
Ich habe die Twilight Bücher nicht gelesen und kann daher an dieser Stelle nicht bewerten, wie gut die Umsetzung der Romanvorlage gelungen ist. Dennoch haben die Marketing-Strategen letztlich doch bei mir Erfolg gehabt und ich habe mir diesen medial gehypten Film angesehen. Da es sicherlich vielen ebenso ergeht und sie sich nach Jahren immer noch damit konfrontiert sehen, offenbar einer der Wenigen zu sein, die diesen noch nicht Film gesehen haben, soll diese Rezension ein neutraler Anhaltspunkt sein und keine subjektiv durchzogene Schwärmerei oder Ablehnung für die Verfilmung eines Buches.
Über den Inhalt gibt es sicherlich nichts Neues zu sagen. Twilight spielt mit der durch J.K. Rowling und Harry Potter geschaffenen Vorstellung aus Fantasie und zeitloser Romantik, welche viele Jugendliche fasziniert. Vor allem das weibliche Publikum wird hierbei angesprochen, geht es doch letztendlich um die Liebe zwischen einem Menschen (Bella- Kristen Stewart) und einem Vampir (Edward- Robert Pattinson). Thematisch wird hierbei der "Wunsch" des Publikums befriedigt, in einer zeitlosen Welt, als Kontrast zur schnelllebigen Wirklichkeit, das ultimative Lebensziel, eine wahre Liebe zu finden.
Die Geschichte wird in eine Beziehung zwischen Mensch und Vampir projiziert. Eine Konstellation, die sicherlich einen gewissen Reiz ausübt. Aber natürlich ist es schwierig eine solche Beziehung adäquat darzustellen. Und so darf man über den Film nicht wirklich nachdenken; das sollte man bei Filmen über und mit Vampiren und Co zwar ohnehin nie, aber bei den meisten Filmen dieses Genres handelt es sich ohne Zweifel um Action-Movies und da darf man die Logik schon einmal vernachlässigen. In diesem sehr viel ruhigeren und gefühlsbasierenden Film ist das schon etwas schwieriger. Auch wenn zum Ende des Filmes noch eine gewisse Action-Handlung ins Spiel kommt; diese bleibt allerdings nicht mehr als eine seichte Andeutung des Potentials an Gefahr, welches Vampire normalerweise cineastisch vermitteln.
Entsprechend fällt die Beurteilung des Filmes aus. Als leichte Teenie-Romanze in neuem Gewand, kann man sich den Film anschauen. Viel Handlung existiert zwar nicht, aber dafür wird versucht, die Gefühle der Charaktere zu beleuchten und zu entfalten. Dies gelingt bedingt gut und auch die Schauspieler, sowohl Haupt- als auch Nebendarsteller, leisten eine gute Arbeit.
Auch wer die Bücher nicht gelesen hat kommt gut mit, zumindest sollte man keine großen Verständnisprobleme haben. Sicherlich wird die Beziehung zwischen Bella und Edward in den Büchern genauer beschrieben und man hat dann nicht das Gefühl, dass sich die Liebe zwischen beiden ziemlich abrupt entwickelt. Dies ist mit Sicherheit ein Problem der Umsetzung, die den Roman auf knapp 117 Minuten Spielzeit zusammenfassen muss.
Der Regisseurin Catherine Hardwicke gelingt es gut eine düstere und gleichsam anziehend-romantische Welt zu schaffen, in welcher sie die Charaktere passend inszeniert.
Dafür sorgt auch ein recht mattes und passendes Bild (2,35:1, 16:9 anamorph), so wie eine ruhige, gesetzte und klare Klangqualität (Dt. DTS 5.1, Engl. DD 5.1).
Besonders lobend möchte ich an diese Stelle den Komponisten der Original-Movie-Scores Carter Burwell erwähnen. Gerade seine Komposition "Bella's Lullaby" ist hervorragend gelungen und arrangiert. Ein Werk, welche auf unbeschreibliche Art und Weise den Charakter der Beziehung zwischen Bella und Edward symbolisiert.
Auf der Single-Disc-Version von Twilight ist als Zusatzmaterial lediglich ein Audikommentar der Regisseurin sowie der Hauptdarsteller Kristen Stewart und Robert Pattinson enthalten.
Twilight ist die Inszenierung einer weiblich-jugendlichen Sehnsucht nach der ewigen und wahren Liebe. Entsprechend ist die Zielgruppe dieses Filmes weiblich im Alter zwischen
10 und 20.
Doch wer sich selbst von der Qualität des Filmes überzeugen möchte, kann dies mit der Single-Disc beruhigt tun. Hier wird der Film ohne unnötige, zu bezahlende, Zusätze geliefert.
Letztlich liegt es an jedem selbst, ob Mädchen oder Junge, Frau oder Mann, Alt oder Jung, zu entscheiden, ob Twilight eine romantische Inszenierung wahrer Liebe ist, oder doch eher ein kitschiger, Teenie-Liebesfilm im Vampirgewand.
Von mir gibt es für eine seicht, etwas aufgepeppte Handlung mit überzeugenden Schauspielern und einer guten Gesamtpräsentation, inklusive technische Umsetzung und Musik, insgesamt 3 Sterne!
45 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ooooh Edward, Du böser Bube, errette Deine jungfräuliche Geliebte! Aber nicht beißen!
Von Chilischote
Da war sie wieder, die unselige Neugier, die mich gen Twilight-Phänomen getrieben und ebenso desillusioniert zurückgelassen hat wie dazumals beim Töpfer-Harry und Dan the Brown. Bevor der geneigte Leser nun weiterzulesen gedenkt, seien noch vier wichtige Punkte angerissen: 1. Sei gewarnt! 2. Ich habe das Buch weder gelesen noch spielt es eine Rolle für mich. 3. Jawoll, ich bin ein Kerl. 4. Sei gewarnt.
Kurz zum Inhalt:
Bella Swan, eine unterkühlte Teenie-Braut, trifft Edward, einen eisgekühlten Vampir, der sich seit knapp 90 Jahren in High-Schools herumtreibt, anstatt sich deswegen behandeln zu lassen. Als Edward Bellas Leben rettet, verfällt diese seinem tonnenweise angebrachtem Make-Up - ein desinteressierter Blick Edwards in ihre ebenso desinteressierten Augen, und auch um ihn ist es geschehen. Der Jäger wird zur Beute. Böse fauchende Vampire tauchen auf und der strahlende Prinz eilt ohne weißen Gaul, aber mit zwei aufpolierten Fangzähnen bewaffnet, zur Rettung seiner Maid herbei.
Das Prinzip ist so banal wie es noch in 100 Jahren ein Erfolgsschlager sein wird: Die erste große Liebe. Eine makellos jungfräuliche Prinzessin. Ein arg böser Bad Guy, der unter seiner harten Schale ein sensibles süßes Jungchen verdeckt, das eigentlich nur gut sein will. (Ich glaub, mir wird schlecht.)
Aber gut, es handelt sich um eine Teenie-Schmonzette, da ist diesbezügliche Kritik grundsätzlich müßig - wenn nicht die Ausführung dieser Makulatur unter aller Kanone wäre: Die holde Bella, die so emotionslos wie ein löchriger Stiefel agiert und in deren Umfeld sämtliche Darsteller wie im Raum schwebende hölzerne Statisten wirken. Der coole Edward, der knapp 5 Minuten auf den Obermacker macht, um danach jämmerlich auf den Knien hinter seiner Bella herzukriechen. Ein selbstmitleidiger Knilch, der bei seinem Monolog über die tiefe Tragik seiner Existenz als Monster kaum die Tränen zurückhalten kann. Ein unheimlich gefährliches Raubtier, dessen Spitzzähnchen vor romantischen Anwandlungen und uneingenütziger Verweicheiung stumpf geworden sind. JÄMMERLICHER WASCHLAPPEN! Kurz: ein Liebespaar, das einander verdient und so gefühlvoll interagiert wie zwei Fischstäbchen im Tiefkühlfach. Da feuern die Leidenschaften, Baby, bei -20 °C! Liebe, Romantik oder auch nur glaubwürdige Gefühle - kalter Kaffee. Ich weiß nicht, ob man das Buch gelesen haben muss, um Gefühle entdecken oder überhaupt hineinprojizieren zu können, aber ich persönlich sehe nichts, keinerlei Chemie, keinerlei Verbundenheit - nur zwei unterkühlte Schauspieler mit zu viel Make-Up am Nordpol.
Was mich nun wirklich wundert?
Ausgerechnet in den heutigen Zeiten der Emanzipation ist ein dermaßen naiv verschlafenes und charakterloses Ding wie Bella Swan das Vorbild zahlloser Mädchenherzen? Der jämmerliche Waschlappen an Vampir der Traumprinz? Und dieses zutiefst oberflächliche Paar soll die große schicksalhafte Liebe sein, die neben weiblichen wohl auch männliche Leser zwischen 12 und 100 inbrünstig aufseufzen lässt - und nicht zuletzt zahllose Bücher verkauft? Meiner Treu, man muss sich nur den Namen "Bella Swan" oder auf gut deutsch "Schöner Schwan" auf der Zunge zergehen lassen. Ich sehe schon Alice Schwarzer vor mir, wie sie die bösen bösen Männer für nur einen einzigen Moment aus den Äuglein lässt, zufällig diese jämmerliche Mädchengestalt entdeckt und umgehend zur Schrotflinte greift. Das wird ein Fest.
Handwerklich ist "Twilight" seichter, billiger und gefühlsduseliger Quark ohne einen echten Hauch an Gefühl. Apropos Gefühl, im O-Ton sind die Stimmen zwar in der Tat um Welten besser - die Dialoge werden nevertheless nicht weniger lieblos heruntergeleiert, als hätte man die beiden Hauptprotagonisten auf Schlafentzug und unter Drogen gesetzt. Wahrscheinlich beides. Wie wohl kaum näher ausgeführt werden muss, sind die beiden Helden darstellerisch hundsmiserabel mies, und allein einzelne Mitglieder der Familie Cullen vermochten mich zu überzeugen. Als beinedruckend bleiben allein die furiosen Kamerfahrten über wild einsame Landschaften und der wummernde Soundtrack in Erinnerung. Ach ja, und Vampir-Baseball hat was, indeed.
Trotz meiner deftigen Kritik möchte ich mitnichten verschweigen, dass das Filmchen tatsächlich einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert hat - wenn auch ganz u gar unfreiwilliger Art - und ich mich streckenweise köstlichst amüsiert habe: Der ach so wunderschöööööne Edward, eine Schulpflicht für sonnig glitzernde u hochgestylte Model-Vampire, die das Pech hatten, zu jung gebissen zu werden, ein nicht nur wie ein Mädchen aussehender, sondern auch posierender Jung-Werwolf, der geheimnisvolle Reiz des Hinterwäldlertums.... und eine hemmungslos aufgesetzt wirkende Fokussierung auf die ach so große Liebe. Wo die sich wohl versteckt hat?
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eine düstere Liebesgeschichte von zwei trüben Tassen ...
Von karinauswien
Keine Ahnung, warum dieser Film so ein Hit wurde. Zugegeben, die Romanvorlage bietet einiges an Romantik - hier der melancholische Vampir, der sich in seiner 117jährigen Existenz zum ersten Mal verliebt, dort die Sterbliche, die sich seiner Faszination nicht entziehen kann, obwohl sie weiß, daß das Ganze durchaus tödlich für sie enden kann - und wie sie schließlich, allen Umständen zum trotz, beschließen, das Unmögliche zu versuchen ...
Nun, der Film zeigt schöne Menschen, die mit tragischem Gesichtsausdruck durch neblige Wälder wandeln - gefühlte 5 Stunden lang. Die Darsteller schaffen es nicht, den Vorlagen aus dem Roman gerecht zu werden - Bella ist eine unglaublich fade Ziege, die ständig gelangweilt dreinschaut - warum alle möglichen Mitschüler auf sie stehen und die Mädchen mit ihr befreundet sein wollen, bleibt völlig unerklärlich.
Robert Pattison ist zwar sehr schön - von der überirdischen Faszination, die er ausstrahlen soll, ist er allerdings meilenweit entfernt. Meistens schaut er beleidigt drein (kein Wunder, daß in der Parodie "Biss zum Abendbrot" sein Name in "Sullen" geändert wurde ...), manchmal auch genervt.
Warum sich diese beiden trüben Tassen ineinander verlieben fällt in den Bereich Mystery.
Und noch eine Frage: warum muß man im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung die Gesichter der Schauspieler mit fingerdickem Make-up zukleistern? Vor allem der (laut Buch ebenfalls überirdisch schöne) Carlisle sieht aus wie sein eigener Gipsabdruck.