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Durchschnittliche Kundenbewertung:(170 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
EAN 5051890011404 - VERBLENDUNG - Versand von dvd-to-go
Produktinformation
- Verkaufsrang: #514 in DVD
- Marke: Unbekannt
- Erscheinungsdatum: 2010-02-05
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch
- Länge: 147 Minuten
Beschreibung
VideoMarkt
Der aufrechte Investigationsjournalist Mikael Blomqvist von der unbestechlichen Zeitung "Millennium" lässt sich von dem 82-jährigen Patriarchen Henrik Vanger anheuern, das Mysterium um seine 40 Jahre zuvor verschwundene Nichte Harriet zu lösen. Der Zufall führt Blomqvist mit der sozial nicht unbedingt kompatiblen Hackerin Lisbeth Salander zusammen, die mit der Welt auf Kriegsfuß steht, sich aber als unschätzbare Hilfe erweist, als man auf Nazi-Machenschaften, sexuellen Missbrauch und Inzest stößt.
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Mit seiner "Millennium"-Trilogie landete Stieg Larsson, der 2004 an einem Herzinfarkt starb, einen posthumen Bestseller-Erfolg mit Selbstläuferwirkung. Niels Arden Oplevs Verfilmung des ersten Romans der Reihe gelingt es, die 700 Seiten der Vorlage auf ein filmisch erträgliches Maß einzudampfen, die Qualitäten des Stoffes aber nicht nur beizubehalten, sondern sogar noch zu verschärfen. Mit Noomi Rapace und Michael Nyqvist wurden würdige Hauptdarsteller für den verzwickten Krimi gefunden, die auch in den Fortsetzungen glänzen werden.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Prickelnde Verfilmung des ersten Romans der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson, in dem ein Journalist und eine Hackerin einem 40-jährigen Verbrechen auf die Spur kommen.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Akzeptabel
Von A.
Nachdem ich von dem 1. Larsson-Roman derart begeistert und fasziniert war, hatte ich wirklich Bedenken mir die DVD überhaupt anzuschauen, weil für mich klar war, dass eine Verfilmung eines so feinsinnig geschriebenen Buches einfach nur schlecht abschneiden könnte. Nun, nachdem ich mich doch überwinden konnte den Film zu sehen, bin ich SEHR überrascht und zwar im positiven Sinne. Ich habe selten einen Film zum Buch gesehen, der sich so sehr an die Vorlage hält wie bei dieser Stieg Larsson-Verfilmung. Die Hauptrollen sind äußerst feinfühlig und sicher besetzt worden, besonders die Rolle der Lisbeth hätte von keiner anderen Schauspielerin so treffend verkörpert werden können.
Die Spannung hält sich, genau wie im Buch, den ganzen Film über. Sicher mußte man ein paar Nebenhandlungsstränge kürzen (ist bei der Verfilmung eines 800-Seiten-Schmökers wohl auch kaum anders möglich), aber das tut der dichten Romanvorlage keinen Abbruch, sowohl inhaltlich als auch spannungstechnisch. Der Film schafft es, die im Buch geschaffenen bisweilen düstere Atmosphäre eins zu eins auf die "Leinwand" zu übertragen.
Mein Mann hat den Roman nicht vorher gelesen und war gleichermaßen von diesem tollen Film begeistert. Einen Stern Abzug gibt es nur deswegen, weil der Film NACH dem Buch das Original nun mal nie erreicht.
Ansonsten: absolute Kaufempfehlung!
PS: Hab gehört, dass der Stoff nun auch in Hollywood noch einmal verfilmt werden soll (weil der Europäische Film ja ach so schlecht ist): das KANN ja nur schief gehen! Diese Version wird dem Buch gerecht....was in Hollywood passieren wird, kann (dafür gibt es ja ausreichend Beispiele) nur nach hinten losgehen.
39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Film bleibt hinter den Erwartungen zurück...
Von marivi_
Habe die drei Bücher von Stieg Larsson in den Weihnachtsferien (die Erinnerung ist also noch ganz frisch) regelrecht verschlungen und nun erfreut festgestellt, dass der erste Teil der Trilogie bereits auf DVD erschienen ist und die beiden anderen Teile 2010 folgen werden... Sehr gespannt habe ich nun gestern abend "Verblendung" angesehen, doch leider bleibt der Film hinter den Erwartungen zurück.
Zur Handlung: Der kompromisslose und bislang erfolgreiche Journalist Mikael Blomkvist erhält nach einer beruflichen Pleite (Wennerström-Affäre) den Auftrag von Henrik Vanger, dem Senior eines mächtigen Konzerns, etwas über das Verschwinden seiner geliebten Nichte Harriet herauszufinden, die vor über 30 Jahren auf rätselhafte Weise spurlos verschwand. Blomkvist nimmt den Auftrag an und begibt sich auf die Insel Hedeby, dem Sitz der Familie Vanger, wo er - getarnt als Henriks Biograph - mühsam die Familiengeschichte aufrollt. Hilfe bekommt er von Lisbeth Salander, einer autistischen Hackerin, und gemeinsam können sie das Rätsel um Harriets Verschwinden lösen...
Leider fokussiert sich die Verfilmung auf das Sex-und-Gewalt-Thema, stellt Lisbeth Salander hauptsächlich als Opfer männlicher Gewalt dar; der im Buch gelungene Blick durch das Schlüsselloch einer schwedischen Großindustriellen-Familie verkommt zu einer klischeehaften Geheimniskrämerei der Familienangehörigen. Die faschistische Gesinnung, der Frauenhass einiger Familienmitglieder (Anm.: Der schwedische Origialtitel des Filmes sowie des Buches lautet "Män Som Hatar Kvinnor", dt. "Männer, die Frauen hassen"), die rituelle Folterung und Ermordung der Frauen wird nur soweit wie nötig erzählt.
Zudem wurde die Handlung in der Verfilmung abgewandelt (bspw. stirbt im Buch die geliebte Mutter von Lisbeth im ersten Teil; im Film besucht Lisbeth ihre Mutter erst zum Ende hin das erste Mal und ihre Mutter ist darüber hinaus in der Lage, mit ihrer Tochter ein relativ normales Gespäch zu führen).
Fazit: Während der Roman interessante und vielschichtige Portraits der Protagonisten zeichnet, fokussiert der Film eine an der Oberfläche dümpelnde Detektivgeschichte.
Der Thriller ist für einen spannenden DVD-Abend sicherlich geeignet, besser ist es jedoch, Stieg Larssons Roman zu lesen.
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Spannender Thriller, beinahe perfekt.
Von Spalatus
Das ist einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit aus der Videothek geholt habe.
Sehr spannend, überraschend, abgründig. Schauspielerleistungen sehr gut, vor allem Noomi Rapace. Ich war wirklich überrascht, wie gut der Film daher kam. Schließlich kennt man ja die drögen, lahmen Fernsehkrimis aus Schweden, die im ZDF rauf und runter laufen. Das war dann für mich die größte Überraschung: offenbar hat das ZDF den Film mitproduziert. Erstaunlich für diesen altbackenen Oma-Sender.
Lohnt sich anzusehen, wenn man abgründige Thriller mag.