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Verdammnis

Verdammnis
Regisseur(e) Daniel Alfredson

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(114 Kundenrezensionen )

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  • Verkaufsrang: #548 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2010-06-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Formate: PAL, Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch
  • Länge: 124 Minuten

Beschreibung

Movieman.de
Nach der großartigen Verfilmung von "Verblendung", des ersten Teils von Stieg Larssons "Millennium"-Bestseller, lässt sich auch Teil 2 - "Verdammnis" - nicht lumpen. Die Story ist aufregender, da persönlicher, und wird in "Vergebung", dem dritten Teil der Millennium-Trilogie, ihren Höhepunkt finden. Beeindruckend ein weiteres Mal der mittlerweile nicht mehr ganz so heimliche Star: Noomi Rapace als Punk-Hackerin Lisbeth Salander. Bereits über alle Maßen beeindruckend bei ihrem ersten Auftritt verschmilzt sie hier erneut komplett mit ihrer Buchfigur. Dies weiß auch Regisseur Daniel Alfredson zu unterstützen, denn er rückt sie so gekonnt ins rechte Licht, dass man keine Sekunde den Blick abwenden kann. Noomi Rapace, die so sehr Lisbeth Salander ist, dass man sie hätte erfinden müssen, wenn es sie nicht bereits gäbe, trägt "Verdammnis" mit einer Leichtigkeit, Coolness, Verkorkstheit und Racheengel-Mentalität, die fasziniert. Regisseur Alfredsons Stil mag manch einem vielleicht für einen Kinofilm nicht visuell aufregend genug zu sein, aber das hat der Film auch gar nicht nötig. Er lebt durch seine Charaktere und die Geschichte und genau das hat Alfredson erkannt und auf irre Kamerafahrten und technischen Schnickschnack verzichtet. Er lässt die Kamera des Krimi-erfahrenen Peter Mokrosinski auf Gesichtern ruhen und gibt dem Zuschauer Gelegenheit, die Figur zu beobachten und Emotionen aufzubauen. Es gelingt ihm mit wenigen Einstellungen den Grundtenor der jeweiligen Szene einzufangen, ob das nun Lisbeths oder Mikaels Gesichtsausdrücke sind, eine Liebesszene oder der ungleiche Boxkampf von Paolo Roberto gegen den hünenhaften Roland. Fazit: Spannung pur, ein fieser Cliffhanger am Schluss und eine Hauptdarstellerin, die in jeder Sekunde begeistert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film wartet mit natürlichen, in sich stimmigen Farben auf. Rauschen ist in leichter Form vereinzelt bemerkbar, fällt aber hauptsächlich bei dunklen Szenen auf. In solchen Szenen könnte der Kontrast noch etwas besser tariert sein. Leichte Momente von Überstrahlen können auftreten. Das recht plastisch erscheinende Bild weist guten Schärfewert auf. Vereinzelt sind Details nicht so filigran wie erwartet, aber das sind Momentaufnahmen. Der Ton ist frontlastig ausgefallen, aber es ist auch ein dialoglastiger Film. Die hinteren Kanäle werden gelegentlich dezent eingesetzt. Die Sprachverständlichkeit ist hervorragend, frei von Störungen und immer gut in den Soundmix integriert. Neben dem Trailer zum Film und einen Teaser für das Sequel gibt es ein knapp zehnminütiges Interview mit der Hauptdarstellerin, die darüber spricht, wie sie ihre Rolle sieht und auch angelegt hat. --movieman.de

VideoMarkt
Mikael Blomkvist recherchiert eine brisante Story um Zwangsprostitution, in die verdiente Würdenträger verwickelt scheinen. Derweilen betreibt Lisbeth Salander - ohne Mikaels Wissen - ihre eigenen Ermittlungen und stößt dabei auf Nils Bjurman, ihren ehemaligen Vormund und Vergewaltiger. Als dieser kurze Zeit später tot aufgefunden wird, fällt der Tatverdacht sofort auf die junge Frau - trägt die Mordwaffe doch ihre Fingerabdrücke. Eine mediale und polizeiliche Hetzjagd auf sie beginnt. Und nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.

Video.de
Adaption des zweiten Teils von Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie. Wieder geht es um Perversion, Scheinmoral, Hass, Gewalt und finstere Familiengeheimnisse, wieder glänzen Noomi Rapace und Michael Nyqvist als ungewöhnliche, unkorrumpierbare und furchtlose Ermittler. Regisseur Daniel Alfredson legt im Gegensatz zum Vorgängerfilm mehr Wert auf Action und liefert einen handwerklich perfekt umgesetzten Thriller.


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Die grandiose Buchvorlage wird hier förmlich verheizt!
Von Amigo Del Sol
Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) und die Redaktion seiner Zeitschrift "Millenium" erfährt durch einen jungen Journalisten von einer hochbrisanten Story, an die er zusammen mit seiner Freundin schon seit längerer Zeit arbeitet. Es geht um organisierten Frauenhandel und Prostitution in der auch hochrangige Persönlichkeiten und Polizisten verwickelt sind. Als die Millenium-Redaktion sich entschließt das Material in ihrer nächsten Ausgabe zu veröffentlichen, werden kurze Zeit später die beiden jungen Menschen von Blomkvist ermordet aufgefunden.
Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hingegen ist auf eigene Faust unterwegs und steckt bald sehr tief in Problemen, denn es dauert nicht lange und ihr perverser Vormund Nils Bjurman wird ebenfalls ermordet. Aber was viel Schlimmer ist, auf der Tatwaffe sind Lisbeths Fingerabdrücke. Die gleiche Tatwaffe mit der, der Journalist und seine Freundin ebenfalls ermordet wurden. Fortan wird von allen Seiten eine Hetzjagd auf Lisbeth gestartet. Sowohl die Medien, wie auch die Polizei und die kriminelle Organisation, die hinter dem Frauenhandel steckt, machen jagd auf die junge Frau. Nur Blomkvist glaubt an sie und sucht nach Beweisen für ihre Unschuld...

Die zweite Verfilmung zum zweiten Roman "Verdammnis" der Millenium-Trilogie, präsentiert sich als spannender, teils actionlastiger (mit leichten slasher-Elementen angehauchter) europäischer Thriller. Wieder sind Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander die zentralen Figuren der Handlung, auch wenn diesesmal der eindeutige Schwerpunkt der Handlung bei Lisbeth liegt.

War im ersten Film die Atmosphäre und die tollen schauspielerischen Darbietungen, die Pluspunkte, so haben die Macher im zweiten Teil auf mehr Tempo und Action in der Handlung gesetzt. Leider zündet diese dargestellte Kombination nicht so ganz. Wirkte im ersten Film die Story schon sehr gerafft, aber durch die konsequente Konzentration auf die Haupthandlung und Missachtung der Nebenschauplätze noch funktional. So haben die Macher hier von den rund 700 Seiten des Romans, fast schon die Hälfte außer Acht gelassen. Auf jedenfall ging es mir so. Die Story wirkt stellenweise sehr bruchstückhaft, und schon fast zu konsequent an der Haupthandlung angelehnt, dass keine wirkliche Atmosphäre sich entwickeln kann. Leider passt diese stillistisch komplett andere Inszenierung nicht zu den Eindrücken, die ich vom ersten Film übertragen hatte. Streckenweise wirken die Bilder und die Handlung wie an einen einfachen TV-Krimi angelehnt, aber an keine Produktion fürs Kino. Was mich am Ende auch nicht mehr großartig überraschte, als man im Abspann sah, dass das ZDF seine Finger mit im Spiel hatte.

Apropos Ende. Dieses gestaltet sich wirklich enttäuschend, Kenner des Romanfinales hatten sicherlich in Sachen Atmosphäre und Suspense eine andere Erwartung an den Film gehabt. Das Wesentliche wird zwar erzählt und dargestellt, aber irgendwie wirkt es doch zu lieblos zusammengeschustert und ZDF-Gerecht schon aufbereitet.

Aber es gibt natürlich auch Erfreuliches zu berichten. Die Darstellung von Lisbeth Salander ist weiterhin ein starker Pluspunkt des Films, wie schon im ersten Teil. Sie wirkt authentisch und genauso unnahbar wie schon in den Romanen und im ersten Film. Mikael Blomkvist hingegen bleibt weiter etwas unter seinen Möglichkeiten, auch fehlt ihm, wie in meiner ersten Rezension zu "Verblendung" schon geschrieben, etwas das makante an seinem Charakter. Micke Spreitz als Ronald Niedermann ist natürlich ein kleines Highlight des zweiten Films seine imposante Person, scheint mir direkt aus einem Hollywood-Blockbuster entsprungen zu sein. Auch Par Oscarsson als Holger Palmgren, Lisbeths ehemaliger Betreuer, ist eine gute Besetzung und Bereicherung des Films. Enttäuscht bin ich hingegen von Dragan Armanskij (Michalis Koutsogiannakis), ihm bleiben, obwohl eigentlich Lisbeths Verbündeter, nur Randmomente im Film. Schade, auch hier hätte man mehr herausholen können.

Wie schon im ersten Teil, wird auch in "Verdammnis" der Stil kleinerer Vor- und Rückblenden gewahrt, so dass sich der Zuschauer auf die Geschehenisse stellenweise einen besseren Reim machen kann.

Fazit:
Eine Entscheidung habe ich nach "Verdammnis" im Kinosessel getroffen: Den dritten Teil der Reihe werde ich mir gemütlich irgendwann einmal auf DVD ansehen. Die nahezu rundum gelungene Verfilmung von "Verblendung", wurde mit diesem Sequel schon fast torpediert. Die stimmige Atmosphäre wurde komplett zurückgefahren, die Handlung wirkt streckenweise zu sehr gerafft und obwohl man ihr sicherlich noch folgen kann, hätte man hier und da einfach mehr Liebe zum Detail und für die Situation erwarten dürfen. Nichtkenner des Romans werden den Film sicherlich als spannend empfinden. Auch kommt stellenweise dieses Kribbeln für Kenner des Romanes auf. Trotz alledem ist "Verdammnis" leider nur ein vorabendgerechter "TV-Krimi" geworden und damit in meinen Augen keine gerechte Würdigung des tollen Romans. Mal abwarten, ob es im dritten und letzten Teil der Reihe ("Vergebung") vielleicht doch noch eine Verbesserung gibt - hier reicht es auf jedenfall nur zu 3 mageren Sternen.

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5habe die Bücher bewußt bisher nicht gelesen...
Von Ripley
...damit ich nicht dauernd die Filme mit den Büchern vergleiche. Den Film für sich genommen finde ich wieder genau so gut wie den ersten Teil "Verblendung". Das ist ganz einfach eine andere Art Filme zu machen als in Hollywood. Kein dauerndes Herumgeballere, dafür mehr Handlung und interessante Charaktere. Eine absolute Empfehlung !

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Da gibt es Besseres
Von emily bronte
Ich muss sagen, dass ich im Gegenteil zu vielen anderen Rezensenten die Bücher von Larsson nicht gelesen habe, insofern ohne besondere Erwartungen an diese Filme herangehe. Nachdem mir der erste Larsson-Krimi gut gefallen hatte, versuchte ich es sofort mit "Verdammnis".

Der Film fängt ganz vielversprechend an. Eine undurchsichtige Krimi-Geschichte, die viel Platz für richtige und falsche Spuren hat. Etwas verwirrend ist die Vielzahl der handelnden Personen, bei denen ich Schwierigkeiten hatte, sie immer gleich richtig zuzuordnen. Ganz lustig ist die Idee, die beiden Protagonisten am gleichen Fall ermitteln zu lassen, ohne dass sie sich treffen. Und sehr stark spielt auch wieder die Hauptdarstellerin Rapace.

Je länger aber der Film wird, desto mehr nervt er. Richtige Spannung kommt ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr auf, die Protagonisten stürzen sich von (Action)Szene zu (Action)Szene, ohne dass so richtig die Verbindung klar wird.
Besonders hanebüchen ist aber das Ende. Nicht nur die Auflösung an sich, sondern auch noch die letzten Actionszenen sind so weit von jeder Realität entfernt, dass ich am Schluss einfach nur noch genervt war.
Schade....

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