Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(379 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
Roman
Erscheinungsjahr: 2009
Aus d. Schwed. v. Wibke Kuhn
Gewicht: 512 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm
Von Larsson, Stieg / Übersetzt v. Kuhn, Wibke
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte. Nach Verblendung und Verdammnis der grandiose Höhepunkt der Trilogie um das Ermittlerduo Blomkvist und Salander.
Pressestimmen:
"Ein ungewöhnlich spannender Thriller, mehr noch: Dieser Roman zeigt an, was im Thriller derzeit überhaupt möglich ist." Der Tagesspiegel, Denis Scheck
Leseprobe:
Intermezzo in einem Korridor
8.-12. April
Im amerikanischen Bürgerkrieg haben ungefähr sechshundert Frauen gekämpft. Als Männer verkleidet, ließen sie sich fürs Heer anwerben. Hier hat sich Hollywood ein schönes Stückchen Kulturgeschichte entgehen lassen - oder ist diese Geschichte vielleicht ideologisch ein bisschen zu heikel? Mit Frauen, die die Geschlechtergrenzen nicht respektieren, haben sich die Geschichtsbücher schon immer schwergetan, und nirgendwo werden diese Grenzen so scharf gezogen wie bei Krieg und Waffengebrauch.
Jedoch legt die Geschichte, von der Antike bis zur Moderne, immer wieder Zeugnis von weiblichen Kriegern ab - den Amazonen. Die bekanntesten Beispiele haben Eingang in die Geschichtsschreibung gefunden, weil sie als "Königinnen" gelten, also als Repräsentanten der herrschenden Klasse. Die politische Thronfolge befördert nämlich, so unangenehm es klingen mag, mit Regelmäßigkeit immer wieder mal eine Frau auf den Thron. Da Kriege sich vom Geschlecht wenig beeindrucken lassen, finden auch welche sta
Produktinformation
- Verkaufsrang: #30 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2009-05-04
- Erscheinungsdatum: 2009-05-09
- Einband: Taschenbuch
- 864 Seiten
Beschreibung
Aus der Amazon.de-Redaktion
Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen – und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde…
Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen.
2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer
Pressestimmen
"Larssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend."
"Ein ungewöhnlich spannender Thriller, mehr noch: Dieser Roman zeigt an, was im Thriller derzeit überhaupt möglich ist." Der Tagesspiegel, Denis Scheck
Kurzbeschreibung
Wer suchet, der tötet
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
284 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zum Abschluss noch einmal alle Register gezogen!
Von zeilensprung
Endlich ist der dritte und abschließende Kriminalroman der Reihe um den Journalisten Mikael Blomqvist und die private Ermittlerin Lisbeth Salander erschienen.
Stieg Larsson führt darin konsequent eine der aufregendsten Thriller-Trilogien der letzten Jahre zum Abschluss und greift darin zwar noch einmal tief in die Kiste der unglaublichen Zufälle und vertrackten Wendungen, erweist sich aber auch wieder als ein genialer Erzähler, der keinen Handlungsstrang versanden lässt und ein so komplexes Beziehungsgestrüpp aufdröselt, das der Leser schon mit allen Sinnen dran bleiben muss, um folgen zu können.
Die Handlung von "Vergebung" beginnt dort, wo der zweite Teil "Verdammnis" endete. Nach dem Lisbeth Salander schwerste Schussverletzungen am Kopf erlitten hat und in buchstäblich letzter Sekunde gerettet wird, beginnt der Alptraum erst richtig.
Denn Zalatschenko, den Salander und Blomqvist in "Verdammnis" jagten, überlebt ebenfalls schwer verletzt und trachtet Lisbeth gleich wieder nach dem Leben. Viel schwerer wiegt jedoch, dass Zalatschenko als Informant des Geheimdienstes inzwischen mit seinem Wissen zum Staatsrisiko geworden ist und man darum auch Salander unbedingt aus dem Weg räumen will, da ihr Wissen einen ganzen Apparat von Spionage und Gegen-Spionage sprengen könnte.
So beginnt ein Wettlauf von sich konkurrierenden Systemen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: Lisbeth Salander soll das Krankenhaus nicht lebend verlassen.
Doch Mikael Blomqvist ist seinen unsichtbaren Feinden stets eine Nasenlänge voraus, mit seiner Intelligenz, wichtigen Beziehungen, Mut und Glück beginnt er einen schier aussichtslosen Kampf gegen ein staatliches Netz, dem jedes Mittel zum Machterhalt recht zu sein scheint.
Von Zeit zu Zeit mag der Leser schon einmal an den vielen glücklichen Zufällen zweifeln.
Doch der Eindruck eines schwedischen James Bond verfliegt gottlob immer wieder recht schnell, denn Stieg Larsson hat einfach seine ungeheuer komplexe Story stets im Griff.
In seinem viel zu kurzen Schriftsteller- und Journalistenleben hat Stieg Larsson mit seiner Krimi-Trilogie Maßstäbe gesetzt, an denen sich der skandinavische Kriminalroman künftig messen lassen muss!
Eine absolute Empfehlung!
169 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ausatmen nicht vergessen
Von mausaki
Diesmal war ich klüger und habe mir für den letzten Teil der Salander-Trilogie drei Tage freigeschaufelt und mir dann, erst dann, das Buch vorgenommen. Und wieder passierte es: ich las beim Essen, ich las beim Kochen, ich las im Stehen, ich las überall. Auch wenn die geschichtlichen Hintergründe der Sicherheitspolizei Schwedens bestimmt nicht so spannend sind, sind sie doch für das Verständnis nötig. Und alles andere wurde wieder einmal so richtig gut erzählt - Larsson konnte es einfach. Natürlich gibt es sehr viele glückliche Zufälle, und viele Leute sind durch gerade rechtzeitige Überlegungen zur rechten Zeit am rechten Ort,
aber mein Wunsch als Leser, Salander Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, wurde grossartig umgesetzt. Ich habe die Welt um mich vergessen - und in der ganzen Inflation von Thrillern/Killern/Serienmördern, die in den letzten Jahren über uns hereingebrochen ist, passiert das nicht mehr oft. Gegen Ende zu habe ich wirklich festgestellt, dass ich den Atem angehalten habe, und immer erst am Ende eines Kapitels wieder Luft geholt habe! Und als ich dann fertig war, war ich traurig. So sollen gute Bücher sein! Ich stelle alle drei in den Bücherschrank: Wir werden uns noch mal wiederlesen!
82 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
der Anfang zieht sich, aber dann ...
Von Sylvie Spieß
Selten fand ich einen Roman so schwierig zu beurteilen. Man muss hier wohl alle drei Teile mit berücksichtigen, um gerecht sein zu können. Teil 1 ist theoretisch und sehr journalistisch, oft trocken und etwas handlungsarm, trotzdem spannend, vor allem weil Lisbeth Salander auftaucht. Teil 2 ist hervorragend, unsäglich spannend und der absolute Höhepunkt der Trilogie (vor allem weil man Lisbeth Salander so viel in Aktion erlebt). Teil 3, also "Vergebung", was ein blöder und gänzlich unzutreffender Titel ist, aber das nur am Rande, fällt dagegen deutlich ab. Zunächst wird auf zweihundert Seiten noch einmal durchgekaut, was jeder Leser noch aus Teil 2 weiß. Spannung kommt dabei nicht auf, vor allem weil Lisbeth Salander mit einem Kopfschuss auf der Intensivstation liegt und so gar nicht in die Handlung eingreifen kann. Mikael Blomquist ist da auch keine Alternative, denn der schreibt nur und trinkt Kaffee. Nach den öden ersten zweihundert Seiten ist Salander wenigstens wieder bei Bewusstsein und es wird insgesamt etwas spannender, aber nicht gerade bestsellerreif. Dafür muss man sich noch weitere 170 Seiten durch die Handlung wühlen, die fast nur aus Gesprächen und Protokollen von Ermittlungen besteht. Gähn. Dann allerdings gelingt es Kalle Blomquist, einen Palm zu Salander in die Klinik zu schmuggeln - und schon nimmt der Krimi Fahrt auf. Diese Romanfigur und ihre Internet-Kumpels sind einfach genial! Und der Krimi, der vorher im gefühlten zwei, drei Sterne-Bereich dümpelte, gewinnt zusehends an Spannung und Drive ... bis hin zum atemberaubenden Gerichtsverfahren (selten eine so knapp und lakonisch-kunstvolle Beschreibung eines Prozesses gelesen) und der ultimativen Show-Down-Sequenz. Fünf, sechs, meinetwegen auch sieben Sterne für die restlichen vierhundert Seiten, das liest man weg wie nichts. Aber der Anfang ist einfach redundant, da hilft nichts. Ein Stern Abzug.