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Willkommen bei den Sch'tis

Willkommen bei den Sch'tis
Regisseur(e) Dany Boon

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(251 Kundenrezensionen )

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  • Verkaufsrang: #102 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2009-09-17
  • Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Untertitel in: Deutsch
  • Länge: 102 Minuten

Beschreibung

Kurzbeschreibung
Ein Südfranzose im französischen Norden ist noch schlimmer als zwei Münchner in Hamburg. Geradezu unvorstellbar – und unglaublich komisch Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams (KAD MERAD) wird unfreiwillig versetzt - zu den „Sch’tis“, wie die Nordlichter wegen ihres Dialekts genannt werden. Zwei Welten prallen aufeinander! Schnell merkt Philippe, dass er den Sch´ti- Dialekt zwar überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich sind! Allen voran der Postbote Antoine (DANY BOON), der bald sein bester Freund wird.
Die herrlich respektlose Komödie brachte es auf über 20 Millionen Besucher, brach damit alle Zuschauerrekorde und ist der erfolgreichste französische Film aller Zeiten! Kein Geringerer als „Stromberg“-Star CHRISTOPH MARIA HERBST übernimmt die Stimme des französischen Comedians und Regisseurs Dany Boon in der deutschen Fassung.
Freuen Sie sich auf eine hinreißend quirlige, sympathisch warmherzige Culture-Clash-Komödie der besonderen Art, die entwaffnend charmant regionale Vorurteile ad absurdum führt. Bald sprechen auch Sie „Sch’ti“! Wetten?
Zitate

„Der witzigste Streifen, denn es je gab!“ - Bild
„Ein wunderbar charmanter, liebenswerter Spaß. Unbedingt ansehen, ihr Zipfel!“ - TV Spielfilm
"Ein optimistischer Film voller ironie, Slapstick und feinem Sprachwitz, bei dem man Tränen lacht." - HÖRZU
„Für solche Filme wurde der Begriff 'Gute-Laune-Kino' erfunden!“ - WAZ
„Nicht nur urkomisch, sondern auch einer der schönsten französischen Filme seit Jahren!“ - ARD Brisant

VideoMarkt
Der Postbeamte Philippe Abrams wird in die nördliche Provinz strafversetzt, dort wo es eiskalt ist und die Bewohner sehr rustikal sein sollen. Dabei hatte er seiner Frau versprochen, in südliches Gefilde zu ziehen. Bei der Ankunft im strömenden Regen fährt er fast seinen künftigen Kollegen Antoine um, der ihn mit Zischlauten begrüßt. Dass das der dort übliche Dialekt ist, wird Philippe bald klar. Er freundet sich sogar langsam mit Antoine, Land und Leuten an. Doch da will ihn seine Frau in dem von ihm so trostlos geschilderten Ort besuchen.

Video.de
Über 20 Mio. Zuschauer sahen die sympathisch-versöhnliche Komödie über Vorurteile und einen seltsamen Dialekt im Heimatland Frankreich, immerhin zwei Mio. auch hierzulande. Denn die Provinz-Posse, die immer haarscharf am Klamauk vorbeischrammt, funktioniert auch in der übersetzten Version, wenn Christoph Maria Herbst ("Stromberg") und Michael Lott in einer eigens für den Film entwickelten Kunstsprache parlieren. Der Humor ist eben universell, der Zuschauer darf Tränen lachen, etwa, wenn die Postler zunehmend betrunken durch die Ortschaft radeln.


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

430 von 445 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Wunderbar komisch, grotesk und herzlich! Anmerkungen zur französischen Fassung
Von Martin Spieler
Ich habe den Film in französischer Fassung gesehen (bin selbst in Lille geboren), danach war es mir ein Bedürfnis, ein paar Sachinfos für alle Interessierte zu geben:
- Die Übertragung vom franz. ins deutsche ist sehr gut gelungen, da der Humor der Orig.-Fassung - anders als man vielleicht vermuten könnte - weniger auf dem Sprach-Verwechslungswitz beruht, sondern viel mehr in der Situationskomik und dem Auswalzen der Klischees liegt. Wenn ich richtig aufgepasst habe dann gibt es lediglich zwei Szenen, bei denen explizit die Aussprache Ursache von Verwechslung und Komik ist. Daher stimme ich den Vorrednern zu, dass der Film in der dt. Synchro genauso gut funktioniert.
- Jemand hat den Vergleich "Friese in Bayern" herangezogen. Das ist nicht ganz richtig, wenn man die Mentalitäten betrachtet würde man in Deutschland am ehesten "Bayer im Ruhrpott/auf Schalke" wählen. Das Departement Nord war eine wichtige Bergbaugegend, an der Küste Hafenarbeit/Werft. Die Leute gelten - vorurteilsmäßig - als rauh, ungebildet und "proll". Analog zum Ruhrgebiet fällt den Bewohnern anderer Gegenden auch beim besten Willen nichts sehens- und lebenswertes zu dieser Gegend ein.
- Der Fußballclub RC Lens (die Hauptpersonen besuchen ein Heimspiel)ist, was die Fans und seine Tradition betrifft, am ehesten mit Schalke oder Borrussia Dortmund zu vergleichen.
- Eigentlich wurden nie alle Bewohner des Nord/Pas-de-Calais als Ch'ties bezeichnet, sondern nur die, die diesen Dialekt - eine Variante des picardischen - sprechen.
- Ich war vergangenes Wochenende auf der CMT in Stuttgart und habe folgendes zu hören bekommen: Seit diesem Film hat der Tourismus in dieser traditionell als "touristisch wertlos" geltenden Gegend extrem zugenommen!

In der französichen DVD-Fassung - "Edition Prech'tige" gibt es tolles und zum Teil bewegendes Bonusmaterial zur Erfolgsgeschichte in Frankreich, natürlich auch jede Menge Interviews.

Viel Spaß bei diesem einzigartigen Film!

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Charmante "Alltagskomödie"
Von boilu7
Philippe ist Postbeamter. Seit einiger Zeit bemüht er sich um eine Versetzung - in wärmere Gefilde, da wo sich das Arbeiten fast wie Urlaub anfühlt. Schade nur, dass immer andere, Randgruppenzugehörige, bevorzugt behandelt werden und ihm die schönen Jobs vor der Nase wegschnappen. Philippe greift zu einer List, fliegt auf und - landet zur Strafe bei den Schtís, tief im französichen Norden.

Zunächst ohne Frau und Kind aber bewaffnet mit funktionaler Winterkleidung trifft er am ungeliebten Ort ein. Er wird zwar von wärmeren Wetter als erwartet empfangen, aber dafür regnet es Bindfäden und die Menschen, auf die er trifft - zuerst der Postbote Antoine und seine energische Mutter - erscheinen ihm zunächst auch unfreundlich und komisch. Insbesondere ihre Sprache ist für einen Fremden gewöhnungsbedürftig. Doch unerwartet fühlt sich Philippe nach einiger Zeit wohl bei den Sch'tis. Er lernt ihre freundliche Art, das leckere Essen und sogar ihren merkwürdigen Akzent zu schätzen und bemerkt, dass das Leben, die Sorgen und Nöte der Menschen, seinem eigenen gar nicht so unähnlich sind. So hat Antoine etwa Liebeskummer, die Kunden suchen menschliche Nähe und Kontakt. Der Alltags-Strohwitwer wird zu Hause von seiner besorgten Ehefrau am Wochenende außerdem bestens umsorgt. Seine nicht mehr ganz intakte Ehe gewinnt so neuen Schwung und Philippe genießt und lügt. Das klappt wunderbar, bis die Ehefrau nun ihrem Liebsten immer nah sein möchte und tapfer beschließt, ebenfalls in den kühlen Norden zu ziehen. Wieder versucht es Philippe mit einer List. Das geht nicht gut...

Die Handlung dieser Kömödie ist keinesfalls spektakulär. Es jagt nicht eine Pointe die andere. Der Film wagt aber einen (zugegeben oft überspitzten) klugen Blick in das Leben von "ganz normalen" Menschen. Dabei entsteht eine sehr charmante Alltagskomik. Witzig z.B. die Szene, in der Philippe Antoine vom Trinken abhalten möchte und schließlich beide als Ergebnis betrunkener denn je durch die Stadt radeln. Wunderbar der Sch'ti Sprachunterricht für Philippe. Ein wenig verliert der Film an Witz, als Philippes Frau zu ihm zieht. Trotzdem ein gelungenes Werk das zwar keine hochanspruchsvolle aber doch intelligente und dichte Unterhaltung bietet. Ich habe viel gelacht!

Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen, was angesichts des Sch'ti Akzents nicht selbstverständlich ist.

Positiv fand ich übrigens auch, dass der Film nicht dem Trend zur Überlänge folgt. Manchmal sind weniger als zwei Stunden im Ergebnis mehr!

43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Südländer trifft Eiszeit à la Wessi meets Ossi
Von Chilischote
An sich hatte meine einzige Hinwendung zur Intention des Tages der Einheit darin bestanden, mir eine ...hüstel... feurige Rede von Angela Merkel anzuhören. Ebenso feurig aber ungleich lebendiger traf ich überraschend auf diesen Film, den ich allen Empfehlungen zum Trotz aufgrund seines skurrilen Titels bis dato im Regal hatte verstauben lassen. Eine gravierende Fehlentscheidung, die dringendst der Korrektur bedurfte.

Philippe Abrams ist Leiter einer Postfiliale in einem lauschigen südfranzösischen Städtchen. Dank seiner neurotisch depressiven Frau hat er nicht nur den Großteil seiner Haare verloren, sondern sich auch schon seit ewigen Zeiten einer zwar ungesunden aber ungleich nervenschonenderen "Du hast ja Recht, Schatz" -Partnerschaft ergeben. Als sein "Schatz" in eine sonnigere Umgebung umziehen möchte, bemüht sich der schicksalsergebene Phillippe um eine Versetzung gen Strand und Palmen. Doch sein Versuch, sich als vermeintlich Behinderter einen Vorteil zu verschaffen, geht mächtig gewaltig in die Hose. Versetzt wird er zwar, allerdings nach Bergues im Norden - ja in den N-o-r-d-e-n, der für die sonnenverwöhnten Südländer als Inbegriff für Eiszeit, Unterentwicklung & zurückgebliebene Einheimische gilt. Als wäre der arme Phillippe nicht schon schockiert genug, erzählen ihm Bekannte tränentreibende Erfahrungsberichte und nehmen erschüttert Abschied von ihm; Phillippe's kleiner Sohn träumt von abgefrorenen Zehen und seine Frau verweigert sich gewissensgeplagt aber konsequent dem Umzug in die Barbarei. Doch das Rad des Schicksals dreht sich unaufhaltsam... gen Norden.

Mehr möchte und darf ich vom Inhalt wahrlich nicht erzählen, um nicht noch die schönsten Pointen und schmerzhaftesten Lachkrämpfe zu verderben, denn das der geplagte Phillippe den Norden gaaanz leicht anders wahrnehmen wird, als gedacht, versteht sich von selbst. 20 Millionen Kinozuschauer machten diesen Film 2008 zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in Frankreich. Eine Zahl, die wohl nur so zu erklären ist, dass der Film den Nerv der Franzmänner ins Mark getroffen haben muss. Hat er, meinen übrigens auch. "Willkommen bei den Sch'tis" ist absolutes Wohlfühlkino und bodenständig bis in die Fußspitzen. Weder steht er für großes Drama, noch für aus dem Ei gepeilte Hollywoodchargen. Vielmehr ist der Film betont einfach gehalten, ohne ausgefeilte Verwicklungen oder auch nur monumentale Momente. Das braucht er aber auch nicht, denn gerade diese Einfachheit zeichnet den Film aus und macht ihm den Zuschauer zugänglich. Denn Norden hin, Süden her, hier werden ebenso schonungslos wie liebensgewürzig in Beton gegossene Vorurteile und Klischees aufgerollt, dass es eine Freude ist. Mehr als einmal habe ich mich ertappt, wie herrlich treffend und universell diese clevere Klischeekiste ebenso auf von mir gehegte Klischees anwendbar ist... und wie die Franzosen hierbei abgefeiert haben müssen: Norden - Süden, Ossi - Wessi, Mann - Frau, Liste beliebig fortsetzbar.

Stets die Liebenswürdigkeit in Person, triftet dieses locker-flockige Filmchen niemals Richtung Schadensfreude ab, sondern weiß bis zur letzten Sekunde mit einem herrlich skurrilen Alltag, urkomischen Gestalten und einer exzellenten Synchronisierung zu überzeugen. Kleines Kino, das seinen Punkt gegenüber dem sog. "Großkino" mit einer herrlich leichten und kreuzfidelen Inszenierung begnadet zu setzen weiß.

Fazit:

Ich habe gelacht, geschmunzelt und die Augen verdreht, bis ich unter dem Tisch lag - und dort habe ich weitergelacht. Ein wunderbar warmherziger Film, bei dem das Lächeln niemals mein Gesicht verlassen hat. Chapeau! ;-)

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